BVB-Quartett darf noch wechseln

Elf Tage sind auf dem Transfermarkt noch zu gehen. Beim BVB zeichnen sich Veränderungen ab. Vier Spieler könnten den Klub verlassen, Ersatz wäre vor allem im Falle eines Schulz-Abschieds denkbar.

BVB-Trainer Marco Rose (l.) im Gespräch mit Nico Schulz
BVB-Trainer Marco Rose (l.) im Gespräch mit Nico Schulz ©Maxppp

Thomas Delaney (29): Der Däne steht vor dem Wechsel zum FC Sevilla. Seit kurzem scheint es auch ganz so, als näherten sich die beiden Klubs in puncto Ablöse an. Unabhängig davon, ob es nun sieben oder acht Millionen werden, die der BVB aus Andalusien erhält – Delaney wird in der kommenden Saison nicht mehr im schwarz-gelben Dress zu sehen sein.

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Nico Schulz (28): Formverbessert kam der Linksverteidiger aus der Sommerpause, das Lob von Marco Rose kann deshalb durchaus für bare Münze genommen werden. Dennoch wäre man auf Dortmunder Seite gewillt, den einstigen 25-Millionen-Neuzugang bei entsprechendem Angebot noch ziehen zu lassen. Das würde im Umkehrschluss nämlich bedeuten, dass Budget und Platz für Wunschspieler Marcel Halstenberg (29) von RB Leipzig da wäre.

Roman Bürki (30): Für den Status als Nummer drei ist sich Bürki verständlicherweise zu schade – und dem BVB schlichtweg zu teuer. Allerdings zerschlagen sich nach und nach die Möglichkeiten. Die AS Monaco baut lieber auf Alexander Nübel (24), Atlético Madrid schnappte sich gestern Benjamin Lecomte (30) als neue Nummer zwei hinter Jan Oblak (28).

Marius Wolf (26): Eine schlechte Vorbereitung hat Wolf wahrlich nicht absolviert, eine echte Alternative stellt er für Rose dennoch nicht dar. Dabei überzeugte Felix Passlack beim 1:3 gegen den FC Bayern keineswegs. Sollte sich die Chance auf einen Verkauf bieten, der für den BVB halbwegs erträglich ist, ist Wolf weg. Die Interessenten stehen aber momentan nicht gerade Schlange.

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