15 Millionen: Borussia bringt Plea auf den Markt

Mit Romain Faivre und Faitout Maouassa hat Borussia Mönchengladbach zwei Profis aus der Ligue 1 an der Angel. Im Gegenzug könnte Angreifer Alassane Plea die Fohlen in die entgegengesetzte Richtung verlassen. Unter anderem zwei Klubs aus Frankreich strecken die Fühler aus.

Alassane Plea behält den Ball im Blick
Alassane Plea behält den Ball im Blick ©Maxppp

Borussia Mönchengladbach muss auf dem Transfermarkt ohne Einnahmen aus dem internationalen Geschäft planen. Dies führt dazu, dass die Fohlen zunächst einige Akteure loswerden müssen, bevor sich Sportdirektor Max Eberl auf Shopping-Tour begeben kann.

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In dieses Szenario fällt auch die Situation von Alassane Plea. Wie die ‚L’Équipe‘ in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, hat der Bundesligist dem 28-jährigen Angreifer die Wechselfreigabe erteilt, sollte ein passendes Angebot eintrudeln. Rund 15 Millionen Euro erhofft sich Gladbach dem Bericht zufolge für den noch bis 2023 unter Vertrag stehenden Offensivspieler, der damit gleich mehrere Neuzugänge finanzieren könnte.

Bosz mit Interesse

Ein Markt für Plea existiert in Frankreich. Olympique Lyons neuer Coach Peter Bosz will den Gladbach-Profi für sich gewinnen. Zudem wägt auch Stade Rennes, mit dem sich die Borussia bereits in Verhandlungen wegen der Verpflichtung von Faitout Maouassa befindet, eine Verpflichtung ab.

Auch in England schaut man nach wie vor genauer auf Pleas Situation. Crystal Palace mit Trainer Patrick Vieira hat sich der ‚L’Équipe‘ zufolge bereits frühzeitig nach dem ehemaligen Nizza-Profi erkundigt, bislang aber offenbar keine weiteren Schritte unternommen.

Plea oder Thuram?

Klar ist, dass die Borussia ohne Teilnahme am europäischen Wettbewerb abspecken muss. FT hatte schon im Juni berichtet, dass Plea und Sturmkollege Marcus Thuram daher den Markt sondieren und mögliche Wechseloptionen prüfen. Während sich bei Thuram noch kein Abschied in diesem Sommer abzeichnet, scheinen bei Plea zumindest die ersten Steine ins Rollen zu kommen.

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