England trauert um die Queen | Zweifel an CR7

Zu Ehren der verstorbenen Königin Elizabeth II. finden an diesem Wochenende keine Premier League-Spiele statt, Atlético bleibt cool im Rechtstreit mit Barça und die Zweifel an Cristiano Ronaldo wachsen. Der tägliche FT-Blick in die Sportpresse.

Die Presseschau vom 10. September
Die Presseschau vom 10. September ©Maxppp

Premier League trauert

Die englische Boulevardpresse beschäftigt sich an diesem Wochenende weniger mit Fußball, zu Ehren des Todes von Königin Elizabeth II. wird der 7. Spieltag verschoben. „Der Fußball schweigt“, titelt der ‚Daily Express‘. Laut der Tageszeitung hat die Absetzung des Spieltags aber auch politische Gründe. Es wurde befürchtet, es könne während der Schweigeminute zu gewalttätigen Reaktionen von Antimonarchisten kommen. So verständlich die Verschiebung des Spieltags auch ist, sorgen sich die englischen Erstligisten laut ‚Daily Star‘ und ‚Daily Mirror‘ um den ohnehin schon überfüllten Kalender. Wie der ‚Daily Telegraph‘ berichtet, soll versucht werden, in den kommenden Wochen so viele Spiele wie möglich zu bestreiten.

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Atlético bleibt cool

Der sich anbahnende Rechtstreit zwischen dem FC Barcelona und Atlético Madrid beschäftigt die spanische Presselandschaft. Wie die ‚Marca‘ berichtet, zeigen sich die Colchoneros angesichts der Androhung einer Klage aus Barcelona wenig beeindruckt. Die Madrider wähnen sich völlig im Recht und pochen darauf, dass die Kaufoption von Griezmann nicht fällig wird, wenn er immer weniger als eine Halbzeit zum Einsatz kommt. Auf den Franzosen warten demnach auch in den kommenden Spielen Einwechselungen zwischen der 61. und 63. Minute.

Immer mehr Zweifel an CR7

Die Zukunft von Cristiano Ronaldo lässt die Presse nicht los, auch nach Transferende. Bis zum kommenden Januar muss der Superstar bei Manchester United bleiben. Die Kritik an CR7 nimmt allerdings zu. Die ‚Manchester Evening News‘ geht nach den schwachen Auftritten hart mit dem Portugiesen ins Gericht. Laut der Lokalzeitung ist der fünffache Weltfußballer für die Verteidigungen längst kein Schreckgespenst mehr. Vielleicht einer der Gründe, warum die SSC Neapel ihn nicht verpflichten wollte. Wie der ‚Daily Mirror‘ berichtet, war der italienische Verein nie ernsthaft an seiner Verpflichtung interessiert. Vor allem wäre das geforderte Gehalt für Napoli zu hoch gewesen.

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