Stage-Angebot „nicht marktgerecht“
Klaus Filbry hat Stellung zum bereits abgelehnten Angebot der TSG Hoffenheim für einen Transfer von Jens Stage (29) bezogen. Gegenüber dem ‚kicker‘ erklärt der Finanzboss des SV Werder Bremen mit Blick auf die kolportierten zehn Millionen Euro Ablöse, die die Sinsheimer in Aussicht gestellt hatten: „In erster Linie hat Jens einen langfristigen Vertrag bei uns. Es ist richtig, dass Hoffenheim ein Angebot abgegeben hat, das jedoch nicht marktgerecht war und mit dem wir uns nicht weiter beschäftigen müssen.“
Zur Einordnung: Mehr als 15 Millionen Euro nehmen die Bremer durch den Verkauf von Mio Backhaus (22) an den SC Freiburg ein. Das entschärft die finanzielle Situation immens. „Es gibt mittlerweile kaum noch einen Klub in der Bundesliga, der nicht auf Transfererlöse angewiesen ist. Wir sind aber insgesamt handlungsfähig und müssen nicht jedem Transfer zustimmen“, stellt Filbry klar. Gut denkbar, dass die Hoffenheimer, die sich mit Stage bereits handelseinig sind, ihr Angebot noch einmal aufbessern werden.
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