Locatelli begeistert bei der EM – BVB chancenlos?

Mit seinem Doppelpack war Manuel Locatelli der Mann des Tages beim 3:0-Sieg der italienischen Nationalmannschaft gegen die Schweiz. Nach der EM dürfte der nächste Karriereschritt anstehen.

Manuel Locatelli beim Torjubel
Manuel Locatelli beim Torjubel ©Maxppp

Mit 18 Jahren war Manuel Locatelli schon Stammspieler beim großen AC Mailand. Problem: Damals steckten die Rossoneri in einer handfesten Krise – und so wurde dem Mittelfeldspieler, in den große Hoffnungen gesetzt wurden, das Vertrauen wieder entzogen.

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Statt im Haifischbecken Milan zu bleiben, wählte Locatelli 2018 den Weg ins gemütlichere Sassuolo – und wurde in seiner Wahl bestätigt. Beim US ist der mittlerweile 23-Jährige nicht mehr wegzudenken und präsentierte sich in der Serie A derart stark, dass er als Stammspieler in die EM ging.

Dort ist Locatelli spätestens seit seinem gestrigen Doppelpack gegen die Schweiz (3:0) die große Entdeckung im italienischen Team. Sein Weg (zurück) zu einem größeren Klub scheint mittlerweile vorgezeichnet. Heißer Favorit ist Juventus Turin, der neue, alte Trainer Massimiliano Allegri will Locatelli unbedingt.

BVB findet Locatelli spannend

Und auch der 23-Jährige präferiert die Alte Dame. Sassuolo rief laut Transfer-Insider Fabrizio Romano schon vor der EM 40 Millionen Euro Ablöse auf, der Preis dürfte nun weiter steigen. Interessenten wie Borussia Dortmund, das Locatelli nach FT-Informationen durchaus spannend findet, dürfte das abschrecken.

Konkurrenten für Juve sind daher eher finanziell potente Premier League-Klubs oder auch Paris St. Germain, das bereits mit Locatelli in Verbindung gebracht wurde. Der Vertrag des Lockenkopfs in Sassuolo ist noch bis 2023 datiert. Nach der EM wird Locatelli eine heiße Personalie auf dem Transfermarkt werden.

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