SGE: Hütter über Trapp, Jovic, Hrustic & weitere Neuzugänge

In knapp zwei Wochen schließt der Transfermarkt seine Tore. Bei Eintracht Frankfurt erwartet man noch den einen oder anderen Neuzugang.

Adi Hütter kam 2018 aus der Schweiz nach Frankfurt
Adi Hütter kam 2018 aus der Schweiz nach Frankfurt ©Maxppp

Adi Hütter hat sich vor dem morgigen Spiel bei Hertha BSC (20:30 Uhr) zur weiteren Kaderplanung bei Eintracht Frankfurt geäußert. Der immer wieder von spanischen Medien ins Spiel gebrachte Luka Jovic wird wohl nicht zurückkehren. Nach dem Dementi von Sportchef Fredi Bobic betont auch Hütter, ein Jovic-Comeback sei „schwer realisierbar“.

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Der Eintracht-Trainer weiter: „Auf der anderen Seite ist es doch auch schön, dass Luka sagt, ‚Ich möchte zu Eintracht Frankfurt'. Das zeigt, dass er sich hier wohlgefühlt hat.“ Anders als bislang bei Real Madrid – bei den Königlichen kam der Stürmer nach seinem 60-Millionen-Wechsel noch nicht ins Rollen.

„Müssen den Markt beobachten“

An den Main kommen wird dagegen voraussichtlich Rechtsaußen Ajdin Hrustic. Frankfurt soll ein verbessertes Angebot beim FC Groningen eingereicht haben. Hütter über den 24-Jährigen, der zuletzt öffentlich seinen Wechsel forcierte: „Ich habe ihn kennengelernt. Ich habe ihn sehr, sehr bescheiden in Erinnerung. Seine Aussagen passen gar nicht zu dem, wie man ihn kennengelernt hat.“

Gerüchte kursieren zudem um eine mögliche Leihe von Offensivspieler Maximilian Philipp (26, Dinamo Moskau), der auch beim VfB Stuttgart gehandelt wird. „Ich habe grundsätzlich Vertrauen in den Kader. Trotzdem müssen wir immer den Markt beobachten. Wenn etwas dabei ist, was uns weiterbringt, bin ich der Meinung, dass wir in der Lage sind, noch etwas zu tun“, so Hütter über mögliche weitere Neuzugänge.

Trapp bleibt, Rönnow weg?

Und auch die Tür für Abgänge ist noch nicht geschlossen. Ersatzkeeper Frederik Rönnow würde man keine Steine in den Weg legen, wie Hütter erklärt: „Man muss Verständnis dafür zeigen, dass Fredi versucht, irgendwo zu spielen. Wenn irgendetwas passt, müssen wir schauen, dass wir eine Lösung für alle finden. Es könnte sein, dass da noch Bewegung reinkommt.“

Bleiben soll und will dagegen Frankfurts Nummer eins Kevin Trapp, beteuert Hütter: „Ich spreche mit Kevin und weiß zu hundert Prozent, dass er hier bleiben möchte. Deswegen beschäftige ich mich damit nicht.“ FT weiß aber: Ein Trapp-Wechsel war zuletzt durchaus Thema. Der Keeper wurde kürzlich bei Champions League-Teilnehmer Stade Rennes angeboten, der Stammkraft Edouard Mendy an den FC Chelsea verkaufte.

Bei einem guten Angebot wäre die Eintracht auch zu einem Trapp-Verkauf bereit gewesen, betonten die Verantwortlichen mit Blick auf die wirtschaftlich schwierige Lage zuletzt wiederholt. Aber die Zeit wird knapp: Weniger als zwei Wochen blieben aktuell noch, um einen Ersatz zu verpflichten – die Zeichen stehen wohl auf Verbleib.

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