Zukunftsplanung: Völler spricht über Havertz

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Vor Corona hatte keiner Zweifel daran, dass Kai Havertz seine Abschiedssaison bei Bayer Leverkusen spielt. Die Pandemie kann nun aber auch Auswirkungen auf die Zukunft des 20-Jährigen haben.

Kai Havertz könnte doch in Leverkusen bleiben
Kai Havertz könnte doch in Leverkusen bleiben ©Maxppp

„Das wird ein Transfer von 100 Millionen. Was rede ich, über 100 Millionen“, war sich Bayer-Trainer Peter Bosz in Sachen Sommertransfer von Kai Havertz noch vor eineinhalb Wochen sicher. Mittlerweile ist die Welt aber eine völlig andere.

„Es ist schon so, dass man momentan keine großen Planungen anstellen kann. Aber deswegen werden wir nicht nervös“, verrät Rudi Völler im ‚Bild‘-Interview und sieht die Werkself in Sachen Vertragsverlängerung von Charles Aránguiz in einer guten Position: „Von Charles weiß ich aus vielen Gesprächen, wie gut es ihm bei uns gefällt.“

Damit aber nicht genug. Völler hat offenbar auch bei Havertz die Hoffnung noch nicht gänzlich aufgegeben, wie der zweite Teil der Antwort offenbart: „Auch bei Kai Havertz konnte man in den vergangenen Monaten sehen, wie motiviert er ist, wie sehr er sich für diese Mannschaft einsetzt. Das gilt übrigens nicht nur für diese Spieler – es gilt wirklich für alle. Deswegen sind wir, was unsere zukünftigen Planungen angeht, sehr guter Dinge.“

FT-Meinung

Betrag

Die Werkself hatte auf eine Ablöse von bis zu 130 Millionen Euro gehofft. Dass solche Beträge im Sommer erzielt werden können, ist aufgrund der Coronakrise nahezu ausgeschlossen. Jeder europäische Klub hat mit den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu kämpfen. Gut möglich, dass dies für Havertz ein weiteres Jahr unter dem Bayer-Kreuz bedeutet.

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