So läuft es für die Bayern-Abgänge

Zahlreiche Spieler verließen den FC Bayern im vergangenen Sommer. FT schaut, für wen sich der Wechsel gelohnt hat.

Robert Lewandowski applaudiert
Robert Lewandowski applaudiert ©Maxppp

Corentin Tolisso (ablösefrei/Olympique Lyon)

Mit der Rückkehr zu seinem Ausbildungsklub wollte sich Tolisso für die WM mit Frankreich empfehlen. Bislang gelang das aber so gar nicht – nicht einmal in Lyon ist der Mittelfeldmann gesetzt. Nur einmal spielte der 28-Jährige über 90 Minuten. Tolisso werden Fitnessprobleme nachgesagt.

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Niklas Süle (ablösefrei/Borussia Dortmund)

Der Wechsel des Nationalspielers sorgte für großes Aufsehen. In Dortmund muss er sich dem Konkurrenzkampf mit Mats Hummels und Nico Schlotterbeck stellen. Eine Verletzung warf Süle zurück. Wenn er spielte, dann aber ordentlich. Der erhoffte Schlüsselspieler ist der Innenverteidiger aber noch nicht für den BVB.

Gabriel Vidovic (Leihe/Vitesse Arnheim)

Julian Nagelsmann hält große Stücke auf das 18-jährige Offensivjuwel und empfahl ihm eine Leihe für mehr Spielpraxis. Die erhält Vidovic nun in der Eredivisie, wo er in allen drei möglichen Spielen in der Startelf stand. Auf eine Torbeteiligung wartet er jedoch noch.

Malik Tillman (Leihe/Glasgow Rangers)

Der 20-jährige Offensivmann spielt in Schottland Champions League. Nach zwölf Spielen hat Tillman zwei Tore und einen Assist auf dem Konto. Die Rangers können ihn für sieben Millionen Euro festverpflichten. Für diesen Fall haben die Bayern eine Rückkaufoption.

Omar Richards (8,5 Mio./Nottingham Forest)

Nur ein Jahr blieb Richards, um dann in die Premier League zu wechseln. Dort kam der 24-jährige Linksverteidiger aber wegen eines Haarrisses im Bein noch nicht für Nottingham zum Einsatz.

Joshua Zirkzee (8,5 Mio./FC Bologna)

Zahlreiche Bundesligisten gingen leer aus, da Zirkzee die Serie A wählte. In Bologna spielt der 21-jährige Mittelstürmer aber bislang nur eine Nebenrolle. Nur 30 Minuten Einsatzzeit stehen nach vier möglichen Spielen zu Buche.

Marc Roca (12 Mio./Leeds United)

Für den Spanier hat sich der Wechsel gelohnt. In jedem Premier League-Spiel der laufenden Saison stand Roca als Sechser in der Startelf. Gegen Brentford (2:5) gelang dem 25-jährigen Linksfuß sogar sein erstes Tor.

Chris Richards (12 Mio./Crystal Palace)

Auch den Abwehr-Allrounder zog es auf die Insel. Die magere Bilanz bisher: 45 Minuten Einsatzzeit verteilt auf drei Spiele. Die Palace-Verteidigung steht ohne den 22-Jährigen durchaus sicher, weshalb sich Richards gedulden muss.

Tanguy Nianzou (16 Mio./FC Sevilla)

Sevilla verkaufte im Sommer seine Innenverteidigung. Für Nianzou die Chance auf viel Spielzeit. Nach schwachem Start (drei sieglose Partien) flog der 20-jährige Franzose aus der Startelf. Zuletzt wurde er zweimal nur eingewechselt.

Robert Lewandowski (45 Mio./FC Barcelona)

Die Bayern vermissen ihre Tormaschine schmerzlich, derweil freut sich Barça über Lewandowskis Treffer. Schon elfmal ließ es der 34-jährige Pole in nur acht Partien klingeln. Das Camp Nou hat einen neuen Liebling.

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