Portugal zweifelt an Ronaldo | Großes Grübeln in England

Cristiano Ronaldo wird in Portugal angezählt, bei Manchester United fühlen sich zwei Neuzugänge wohl und in England kann sich Gareth Southgate nicht sicher sein. FT wirft einen Blick in die internationale Presse.

Die Presseschau vom 26. September
Die Presseschau vom 26. September ©Maxppp

Ronaldo die Zielscheibe der Kritik

Die portugiesische Tageszeitung ‚A Bola‘ findet, dass Cristiano Ronaldo immer weniger Einfluss auf Portugals Spiel hat. Außerdem habe sich seine Torquote halbiert, sodass er morgen im letzten Spiel der Nations League gegen Spanien (20:45 Uhr) nur auf der Bank Platz nehmen könnte. ‚ESPN‘ greift heute Ronaldos drei Optionen auf Klubebene auf. Der 37-Jährige könne Manchester United diesen Winter oder nächsten Sommer verlassen, doch auch eine Ausdehnung des bis 2023 datierten Vertrages sei nicht ausgeschlossen. United kann den Kontrakt des Stürmerstars mit seiner Zustimmung um ein weiteres Jahr verlängern. Dazu müsste wohl mindestens die Champions League-Qualifikation her.

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Neuzugänge sind bei United angekommen

Wie die ‚Manchester Evening News‘ erfahren haben, hat United-Coach Erik ten Hag seine Trainingseinheiten an die Intensität der Premier League angepasst. Der neue Flügelspieler Antony hat davon berichtet. Außerdem erklärt der Brasilianer: „Die Leute haben mich wirklich gut aufgenommen und ich fühle mich wie zu Hause.“ Ein anderer Neuzugang hat sich schnell an die Anforderungen der englischen Liga gewöhnt und seine Kritiker zum Schweigen gebracht. Lisandro Martínez äußerte sich nach Argentiniens Sieg über Honduras (3:0) bei ‚TyC Sports‘: „Um ehrlich zu sein, ist es ein Traum, der wahr wird, in einem so großen Verein wie Manchester United zu spielen, und vor allem in der Premier League zu spielen, die meiner Meinung nach einer der besten Wettbewerbe ist.“

Southgate nachdenklich

Die englische Zeitung ‚Daily Express‘ beschäftigt sich mit der Zukunft von Englands Nationaltrainer Gareth Southgate. Diese hänge von der Leistung bei der Weltmeisterschaft in Katar ab, wie er selbst zugibt – trotz Vertrags bis 2024. Der 52-Jährige wünscht sich mehr Zusammenhalt, denn England könne nicht erfolgreich sein, „wenn die Fans und die Medien gegen uns sind.“ Bereits heute wird das angespannte Verhältnis erneut auf die Probe gestellt, denn es kommt im Wembley-Stadion zum Aufeinandertreffen mit Deutschland (20:45 Uhr).

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