Saúl: Eine 40-Millionen-Offerte und zwei Tauschoptionen

Im Sommer 2017 unterschrieb Saúl Ñíguez einen Vertrag bis 2026 bei Atlético Madrid. Ein größeres Treuebekenntnis ist kaum vorstellbar. In diesem Jahr könnte es dennoch zur Trennung kommen.

Saúl Ñíguez nach einem Tor für Atlético
Saúl Ñíguez nach einem Tor für Atlético ©Maxppp

Saúl Ñíguez liebäugelt mit einem Weggang von Atlético Madrid. Der 26-Jährige sehnt sich nach einer neuen Herausforderung und bei den Rojiblancos ist man nicht gänzlich abgeneigt, diesem Wunsch zu entsprechen. Voraussetzung ist lediglich eine adäquate Offerte. Bei Atletí denkt man an mindestens 50 Millionen Euro.

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Nicht allzu weit entfernt davon soll sich der FC Liverpool positioniert haben. Die ‚Mundo Deportivo‘ berichtet von einem Angebot der Reds in Höhe von 40 Millionen Euro. Saúl könnte unter Jürgen Klopp die Rolle von Georginio Wijnaldum (30) einnehmen. Den Niederländer zog es ablösefrei zu Paris St. Germain.

Barças Angst

Eine ebenfalls verlockende Option könnte sich beim FC Barcelona bieten. Die Katalanen wollen sich von Antoine Griezmann (30) trennen. Atlético würde den Franzosen gerne zurückholen und könnte im Gegenzug Saúl ins Camp Nou ziehen lassen. Die beteiligten Spieler und Trainer hätten gegen diesen Tausch wohl nichts einzuwenden. Einzig die Vereinsführung der Katalanen zögert. Flog ihnen der Weggang von Luis Suárez zum späteren Meister Atlético doch unlängst um die Ohren.

Im Raum stand zuletzt auch ein Tauschgeschäft mit Manchester City. Saúl würde in diesem Fall den Wechsel von Bernardo Silva (26) nach Madrid ermöglichen. Die Spur zu den Skyblues scheint aber derzeit nicht allzu heiß zu sein.

In Kürze dürfte aber Bewegung in die Personalie kommen. Denn laut der ‚Mundo Deportivo‘ wollen die Atlético-Bosse zeitnah wissen, wie es mit ihrem Eigengewächs weitergeht. Liverpool oder Barça müssen sich bewegen. Ansonsten bleibt Saúl wohl in Madrid. Vielleicht sogar bis 2026.

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