Adeyemi-Poker: Salzburg erhöht Druck auf den BVB

Der BVB hat sich auf Karim Adeyemi als Wunschspieler für die kommende Saison festgelegt. Und auch der gebürtige Münchner will sein Bundesliga-Debüt in Dortmund feiern. Im Poker um die Ablöse zieht RB Salzburg nun die Daumenschrauben an.

Karim Adeyemi will nach Dortmund wechseln
Karim Adeyemi will nach Dortmund wechseln ©Maxppp

Vergangene Woche berichtete die ‚Bild‘, dass RB Salzburg im Ablösepoker um Karim Adeyemi aufs Tempo drückt und Borussia Dortmund eine Deadline bis Ostern gesetzt habe. Sollte der BVB die Forderung von über 40 Millionen Euro nicht erfüllen, würde man sich mit anderen Klubs unterhalten.

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Ganz so weit ist es offenbar noch nicht. „Es gibt keine Deadline“, versichert Christoph Freund gegenüber ‚Sky Austria‘. Der RB-Sportdirektor versteht es aber auf andere Weise, den Druck zu erhöhen: „Wir sind nicht in der Bringschuld. Karim hat noch zwei Jahre Vertrag. Vielleicht ist es auch interessant, dass er im WM-Jahr bei uns bleibt.“

Die Salzburger befinden sich angesichts des bis 2024 datierten Vertrags in einer ausgezeichneten Verhandlungsposition. Vor allem, da neben den Schwarz-Gelben auch dem FC Liverpool Interesse nachgesagt wird. Zur Wahrheit gehört aber ebenfalls, dass Adeyemi ausschließlich zum BVB wechseln will.

FT-Meinung

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Die Freund-Aussagen sind die üblichen Taktierereien. Je näher das Saisonende rückt, desto größer wird der Druck auf alle Beteiligten, eine Einigung herbeizuführen. Zumal auch Adeyemi den Schritt in die Bundesliga gehen will und die WM-Saison nicht in Österreich verbringen möchte. Alles andere als eine Einigung der beiden Klubs wäre eine Überraschung.

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