Frankreichs Olympia-Fiasko | Letzter Akt der Messi-Saga

Die französische Olympia-Auswahl wird von Japan im hohen Bogen aus dem Turnier geworfen und erntet Spott in der Heimat. Juve will dreifach auf dem Transfermarkt zuschlagen und Barça bei Messi endlich Nägel mit Köpfen machen. Die tägliche FT-Presseschau.

Die FT-Presseschau vom 29. Juli
Die FT-Presseschau vom 29. Juli ©Maxppp

Raus ohne Applaus

Noch enttäuschender als die DFB-Mannschaft präsentierte sich Frankreich bei diesem olympischen Fußballturnier. Das 0:4 gegen Gastgeber Japan bedeutete das Aus in der Gruppenphase und setzte dem desaströsen Abschneiden mit elf Gegentoren in drei Partien die Krone auf. „Ein blaues Fiasko in Tokio“, echauffiert sich die ‚L’Équipe‘. ‚Le Parisien‘ nimmt es mit Galgenhumor: „Zumindest ist die Tortur vorbei“. Im Kampf um Gold hat Europa nichts zu melden.

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Drei für die Alte Dame

Genug die Füße stillgehalten, denkt sich offenbar Juventus Turin. Drei Spieler will die Alte Dame laut ‚Tuttosport‘ in den kommenden Tagen in schwarz-weiß einkleiden. „Das Juve-Trio“, mit dem die Turiner Fachzeitung titelt, setzt sich aus Manuel Locatelli (23, US Sassuolo), Miralem Pjanic (31, FC Barcelona) und Kaio Jorge (19, FC Santos) zusammen. Vor allem Erstgenannter weckt nach einer starken EM auch anderswo Begehrlichkeiten, doch gegen Juve scheint es kein Ankommen zu geben.

Das Messi-Finale

Alle Augen auf Lionel Messi (34). Der derzeit offiziell vertragslose Superstar ist zurück aus dem Urlaub. Nun wartet nicht nur eine ganze Stadt, sondern auch ein Großteil der Fußballwelt auf das Finale im Vertragspoker mit seinem Arbeitgeber. „Messi kommt zur Unterschrift“, reibt sich schon die ‚Sport‘ die Hände. Alles andere als eine zeitnahe Verlängerung wäre nunmehr eine faustdicke Überraschung.

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