Eintracht: Welche Helden gehen mit in die Königsklasse?

Eintracht Frankfurt spielt in der kommenden Saison in der Champions League. Das schafft nicht nur finanziell neue Möglichkeiten, sondern könnte als sportlicher Anreiz auch Spieler zum Verbleib bewegen.

Filip Kostic mit der Europa League-Trophäe
Filip Kostic mit der Europa League-Trophäe ©Maxppp

„Wir sind alle Helden“, konstatierte Matchwinner Kevin Trapp unmittelbar nach dem gestrigen Triumph in der Europa League gegen die Glasgow Rangers (5:4 i.E.). Doch welche Helden werden auch in Frankfurt bleiben? Klar ist: Die Eintracht hat nun ein gewichtiges Argument mehr.

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Dank des Europa League-Titels spielen die Hessen erstmals seit 1960 wieder in der Champions League. Spieler, die eigentlich den nächsten Karriereschritt gehen wollten, könnten mit der Perspektive auf Europas Königsklasse durchaus zum Nachdenken gebracht werden.

Vertragsverlängerungen wieder denkbar

Leistungsträger wie Evan N'Dicka (22), Filip Kostic (29) oder Daichi Kamada (25) müssten dafür aber zunächst ihre Arbeitspapiere verlängern. Denn mit dem Trio ins anstehende letzte Vertragsjahr zu gehen und somit ablösefreie Wechsel 2023 zu riskieren, ist nicht im Frankfurter Interesse.

Kostic kann sich laut der ‚Bild‘ mittlerweile vorstellen, zu verlängern und „denkt intensiv darüber nach“. Sein Gehalt soll dafür von 2,5 auf vier Millionen Euro angehoben werden.

Feststehende Zu- und Abgänge

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Unterdessen stehen auch schon Abgänge fest. Die Ergänzungsspieler Stefan Ilsanker (33, Ziel unbekannt), Aymen Barkok (23) und Danny da Costa (28, beide Mainz 05) verlassen die Eintracht mit Vertragsablauf. Leihspieler Sam Lammers (25) geht zurück zu Atalanta Bergamo.

Seine Hausaufgaben hat Manager Markus Krösche unterdessen in Sachen Neuzugänge frühzeitig gemacht. Randal Kolo Muani (23, FC Nantes), Jérôme Onguéné (24, RB Salzburg), Faride Alidou (20, Hamburger SV) und Marcel Wenig (18, FC Bayern U19) kommen allesamt ablösefrei – und dürfen sich etwas unverhofft auf Champions League-Fußball freuen.

Weitere Neuzugänge im Visier

Das in der Europa League erspielte Geld (36 Millionen Euro) und die fixen 15,6 Millionen Startgeld für die Champions League kann Krösche zumindest teilweise auch in weitere neue Kräfte investieren.

Laut der ‚Bild‘ sollen ein Innenverteidiger, ein Sechser und ein Stürmer kommen. Übrigens wollte die Eintracht dem Boulevardblatt zufolge im Winter Wout Weghorst (29) vom VfL Wolfsburg holen. Der Mittelstürmer war jedoch zu teuer und ging daher zum FC Burnley. Einig ist sich die SGE nun mit Sebastian Polter (31), mit dem VfL Bochum geht es noch um die Ablöse.

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