Das Bernabéu weint für Kroos | Ten Hags Bosse-Provokation

von Georg Kreul
2 min.
Presseschau @Maxppp

Der gestrige Samstag war für einige Akteure das letzte Mal auf der großen Bühne. Die meisten Tränen gab es jedoch in Madrid. Derweil zog sich Erik ten Hag in England die Boxhandschuhe an. FT mit der Presseschau.

Kroos toppt die XXL-Abschiede

Der gestrige Fußballsamstag war geprägt von großen Abschieden. Kylian Mbappé verabschiedete sich nach sechs Jahren von Paris St. Germain noch mit dem Pokalsieg beim 2:1 gegen Erzrivale Olympique Lyon. Beim AC Mailand sagten beispielsweise Sturmoldie Olivier Giroud und Trainer Stefano Pioli ciao. Die größte Show gab es aber im Santiago Bernabéu zu sehen. Dort wurde Toni Kroos nach zehn unglaublich erfolgreichen Jahren mit großem Applaus und großen Emotionen verabschiedet. Choreo, Spalier – der Abend gehörte Kroos.

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Die ‚Marca‘ schreibt: „Das Bernabeu verabschiedet sich von Kroos auf dem Höhepunkt seiner Karriere.“ 22 Trophäen, darunter vier Champions League-Titel und vier spanische Meisterschaften sammelte Kroos mit den Königlichen. Beim 0:0 gegen Betis Sevilla wurde Kroos in der 86. Minute ausgewechselt und im Anschluss von seiner anwesenden Familie in den Arm genommen. „Ich war ziemlich stark, bis ich meine Kinder sah. Das hat mich umgebracht“, sagte Kroos im Anschluss. Die ‚as‘ bedankt sich für „eine letzte Umarmung“.

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Ten Hag warnt United-Bosse

Einer, der noch nicht ganz weg ist bei seinem Klub, ist Erik ten Hag. Der niederländische Coach gewann mit Manchester United am gestrigen Samstag gegen Manchester City überraschend das FA Cup-Finale mit 2:1 und holte somit den zweiten Titel im zweiten Jahr. Der Plan der Verantwortlichen in Manchester sah vor, ten Hag nach dem Finale zu entlassen – ob der Triumph gegen die Skyblues da vorgesehen war? Der Trainer selbst schickte eine Warnung an seine Bosse, die heute in der gesamten englischen Presse nachhallt.

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„Wenn ihr mich nicht wollt, gehe ich woanders hin und gewinne dort Trophäen“, verkündete der in der Kritik stehende Coach großspurig und rechnete vor: „Zwei Trophäen in zwei Jahren ist nicht so schlecht. Drei Finals in zwei Jahren ist nicht so schlecht.“ Die ‚Daily Mail‘ schreibt von ten Hags „trotzigem Schlag gegen die Eigentümer“, der ‚Telegraph‘ von einer „Warnung“. Beim ‚Daily Express‘ heißt es „sack me or back me“ (Zeit, mich zu entlassen oder zu unterstützen). Der ‚Mirror‘ richtet den Scheinwerfer dagegen auf ten Hags möglichen Nachfolger Thomas Tuchel: „Der niederländische Boss verabschiedet sich mit Stil und Tuchel glaubt, dass er Eriks Job hat.“

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