Zwei Modelle: Wer wird der Sané-Nachfolger?

Mit einem Jahr Verspätung geht es für Leroy Sané nach München. In Manchester stellt man sich die Frage, wie der Abgang des Außenstürmers am besten aufgefangen werden soll.

City sucht den Sané-Nachfolger
City sucht den Sané-Nachfolger ©Maxppp

Öffentlich betont Pep Guardiola, ein Nachfolger für Leroy Sané (24) sei nicht zwingend notwendig, der Wechsel des deutschen Nationalspielers sei auch intern aufzufangen. Eigengewächs Phil Foden (20), eigentlich im zentralen Mittelfeld beheimatet, wurde in den vergangenen Wochen vermehrt auf den Außenbahnen eingesetzt.

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Und auch Jayden Braaf traut man in Manchester einen steilen Karriereweg zu. Der 17-jährige Niederländer schoss in dieser Saison neun Tore in 16 Ligaspielen für Citys U23-Auswahl, glänzt mit Tempo, Dynamik und technischer Finesse. Erste Vergleiche zu Dortmunds Jadon Sancho (20) werden gezogen.

Auf eine Parallele würden die Skyblues gern verzichten und nicht erneut ein Toptalent an die Bundesliga verlieren. RB Leipzig, Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach wurden bereits mit Braaf in Verbindung gebracht. Der Junioren-Nationalspieler wird seine Optionen genau abwägen, die Frage nach der Spielpraxis dürfte ausschlaggebend sein.

Gespräche mit Bailey

Nach möglichen Sané-Nachfolgern schaut sich City dem Vernehmen nach aber auch bei anderen Vereinen um. Kingsley Coman (24) im Gegenzug aus München zu holen, klappte nicht. Mit Leverkusens Leon Bailey (22) führte Guardiola nach FT-Infos erste Gespräche.

Gehandelt werden auch Ferran Torres (20, FC Valencia) und Adama Traoré (24, Wolverhampton Wanderers), die sich aber beide auf der rechten Außenbahn wohler fühlen. Die Suche läuft, die Lösung ist womöglich ganz nah.

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