Arp nach München: Wechsel-Zeitpunkt steht fest

Anfang Februar gab der FC Bayern die Verpflichtung von Jann-Fiete Arp bekannt. Offen blieb lediglich, wann der HSV-Stürmer in München aufschlägt. Auch diese Frage ist nun wohl geklärt.

Jann-Fiete Arp hat in München unterschrieben
Jann-Fiete Arp hat in München unterschrieben ©Maxppp

Die Tinte unter Jann-Fiete Arps Vertrag beim FC Bayern ist seit langer Zeit trocken. Allein den Wechselzeitpunkt – entweder im kommenden Sommer oder 2020 – ließen die Beteiligten ungeklärt, der Angreifer selbst hat das letzte Wort.

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Nach Informationen der ‚Sport Bild‘ ist die Entscheidung nun gefallen: Arp wird bereits zur neuen Saison nach München kommen. Der Schritt soll nach Ende der laufenden Spielzeit offiziell gemacht werden.

Bis zu 36 Millionen

Sein Vierjahreskontrakt beim Rekordmeister beschert Arp angeblich ein Grundgehalt von fünf Millionen Euro jährlich sowie weitere Bonuszahlungen. Der Hamburger SV kassiert drei Millionen Ablöse. Zwei Millionen Nachschlag winken, sollte der 19-Jährige in den nächsten vier Jahren 100 Bundesligapartien für den FCB bestreiten. Nach 20 und 40 Einsätzen werden erste Teilzahlungen fällig.

Inklusive Beraterzahlungen macht der FC Bayern laut ‚Sport Bild‘ somit bis zu 36 Millionen Euro für den Arp-Deal locker. Eine durchaus risikoreiche Investition mit Blick auf Arps aktuelle Formkrise. Schlappe 382 Zweitligaminuten stehen 441 Minuten in der Regionalliga gegenüber. Bei den Profis spielte der U19-Nationalkicker zuletzt keine Rolle mehr.

Brazzo beruhigt

Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic sagt zur ‚Sport Bild‘: „Fiete Arp hatte sicher andere Ziele für die laufende Saison. Allerdings ist es nicht ungewöhnlich, dass junge Spieler, auch die talentiertesten, sich nicht konstant entwickeln. Fiete wird die richtigen Schlüsse daraus ziehen, er wird noch härter daran arbeiten, die nächsten Entwicklungsschritte zu meistern.“

Ob die Bayern im Sommer zunächst eine Ausleihe in Erwägung ziehen, ist nicht bekannt. Geringer als beim Hamburger SV ist die Konkurrenz für das Sturmtalent an der Säbener Straße jedenfalls nicht.

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