Zwei Startelf-Trielle im DFB-Team
Neun von elf Plätzen in der deutschen Truppe für den WM-Start scheinen bereits vergeben. Um die zwei freien Plätze duellieren sich jeweils gleich drei Spieler.
Manuel Neuer ist als Nummer eins im Tor eingeplant. Die Viererkette sollen Joshua Kimmich, Jonathan Tah, Nico Schlotterbeck und David Raum bilden. Im Mittelfeld scheint Aleksandar Pavlovic gesetzt, während Jamal Musiala, Florian Wirtz und Kai Havertz drei der vier Offensivpositionen besetzen. Zwei Plätze in der deutschen Stammelf für die WM 2026 sind also noch offen.
Pavlovic-Partner
Kandidaten: Leon Goretzka, Angelo Stiller, Felix Nmecha
Stiller ist Pavlovic relativ ähnlich in der Spielanlage und hat daher eher Außenseiterchancen auf einen Startplatz. Nmecha und Goretzka sind körperlich präsenter und haben beide gute Karten bei Julian Nagelsmann. Den Dortmunder bezeichnete der Bundestrainer zuletzt sogar als „Weltklassespieler“. Problem: Nach Verletzung fehlt Nmecha der Rhythmus – Goretzka ist dagegen gut drauf.
Offensiv-Position
Kandidaten: Nick Woltemade, Jamie Leweling, Lennart Karl
Laut Bundestrainer Julian Nagelsmann geht Leroy Sané als Herausforderer, sprich Joker, ins Turnier. Für die rechte Offensivseite kommen somit noch der Stuttgarter Leweling und Bayern-Juwel Karl infrage. Beide überzeugen derzeit im Training. Eine weitere Option: Havertz kommt wie zuletzt gegen Ghana (2:1) über rechts, dann würde der Platz im Sturm für Woltemade frei werden.
Fahrplan
Das morgige Testspiel gegen Finnland (20:45 Uhr) wird neue Erkenntnisse liefern. Die Generalprobe findet am darauffolgenden Samstag in Chicago gegen die USA (20:30 Uhr) statt. Der deutsche WM-Start erfolgt am 14. Juni gegen Curaçao.
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