Watzke über Sancho: „Sollte da ein außergewöhnliches Angebot kommen...“

Im vergangenen Sommer noch sorgte ein Wechselveto für den Verbleib von Jadon Sancho beim BVB. Der Standpunkt der schwarz-gelben Vereinsführung hat sich inzwischen deutlich aufgeweicht.

Sancho bejubelt seinen Treffer im Pokal
Sancho bejubelt seinen Treffer im Pokal ©Maxppp

Jadon Sancho kommt im Sommer auf den Markt. Was implizit schon seit einigen Monaten klar war, untermauert Hans-Joachim Watzke nun im Gespräch mit ‚DAZN‘ und ‚Spox.com‘: „Mit Jadon werden wir sprechen müssen. Sollte da ein außergewöhnliches Angebot kommen, dann werden wir das mit dem Spieler und dem Berater diskutieren.“

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Einschränkend befindet Watzke, dass im Zuge der Coronapandemie längst nicht gesagt ist, dass irgendein Klub eine angemessene Summe auf den Tisch legen kann und will. „Nichtsdestotrotz bin ich sehr sicher, dass der Transfermarkt auch in diesem Sommer nur sehr eingeschränkt laufen wird“, erläutert der BVB-Geschäftsführer, „gerade bei den ganz großen Klubs sieht man, was Corona für Wunden geschlagen hat – und es sind keine kleinen, die innerhalb von zwei Wochen abheilen.“

Was genau das in Zahlen heißt, wird man sehen müssen. Ob es zwei Jahre vor Vertragsende immer noch die deutlich dreistellige Millionensumme sein muss, die einst im Raum stand, ist zumindest fraglich.

Andere Voraussetzungen bei Haaland

Der Fall für die zuletzt so rege diskutierte Zukunft von Erling Haaland ist ein anderer. „Wir haben keinen Parallelplan“, stellt Watzke klar. Man werde sich mit „Erling, seinem Vater und seinem Berater Mino Raiola in Ruhe besprechen. Wir wollen ja auch, dass er gerne bei uns bleibt, dass er mit Überzeugung nächstes Jahr für den BVB Tore schießt. Es gibt da keinen Alternativplan.“

Entscheidende Argumente, die eine Qualifikation für die Champions League beschert hätte, fallen nach dem 1:2 am Samstag gegen Eintracht Frankfurt nun voraussichtlich weg. Vieles hängt nun davon ab, ob sich Haaland mit einem Jahr Europa League anfreunden könnte. Sollte dies nicht der Fall sein, könnten die Gespräche zwischen dem BVB und der Entourage des Norwegers in einer Sackgasse enden. Ob die Dortmunder dann auf das Vertragswerk pochen würden, ist die entscheidende Frage, die allerdings jetzt noch nicht beantwortet werden kann.

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