Punktabzug droht: Schalke muss für 30 Millionen verkaufen

Schalke 04 braucht dringend Transfererlöse, um einen Punktabzug zu vermeiden. Das Problem: Angebote fehlen.

Rouven Schröder ist Sportdirektor bei Schalke 04
Rouven Schröder ist Sportdirektor bei Schalke 04 ©Maxppp

Als wäre der Abstieg nicht schlimm genug, droht Schalke 04 in der zweiten Liga auch gleich noch ein Punktabzug. Die Lizenz erhielt Königsblau nur unter der Auflage, bis zum 15. September seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachweisen zu können.

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Wie die ‚Bild‘ nun berichtet, erfordert das weitere Transfereinnahmen – in Höhe von stolzen 30 Millionen Euro. Für Suat Serdar bekommt S04 acht Millionen von Hertha BSC, Mark Uth (1. FC Köln) und Sebastian Rudy (Ziel unbekannt) lösten ihre hochdotierten Verträge auf.

Nun geht es für den neuen Sportdirektor Rouven Schröder darum, andere Großverdiener gegen Ablöse loszuwerden. Kandidaten: Ozan Kabak, Matija Nastasic, Omar Mascarell und Amine Harit. Problem: Es gibt laut der ‚Bild‘ derzeit keine Angebote für das Quartett.

FT-Meinung

Interessierte Klubs wissen nur zu gut, dass Schalke wirtschaftlich derart angeschlagen ist, dass die Konditionen für einen Verkauf im Zweifel vom neuen Verein diktiert werden können. Schalke bleibt, auch um Gehälter einzusparen, nichts anderes übrig als zu verkaufen. Ein Teufelskreis, der letztlich in einem Punktabzug enden könnte.

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