Sein erstes Jahr in der Bundesliga hatte sich Benjamin Stambouli sicherlich anders vorgestellt. Wie die gesamte Saison des FC Schalke 04 war auch die Leistung des emsigen Ballverteilers durchwachsen – gelinde formuliert.

Und da auch Domenico Tedesco nicht auf den 26-Jährigen setze, kolportierten deutsche und französische Medien unisono, er könne den Verein nach nur einem Jahr schon wieder verlassen. Dies sei beschlossene Sache – dabei hatte sich Tedesco noch nicht einmal einen tiefergehenden persönlichen Eindruck von Stambouli machen können.

Keine Wechselpläne

Am heutigen Montag brachte die Sporttageszeitung ‚L’Equipe‘ Girondins Bordeaux als potenziellen Abnehmer ins Spiel. Bei zehn Millionen Euro liege die Schalker Schmerzgrenze, zwei mehr als die Knappen für ihn an Paris St. Germain gezahlt hatten.

Wie FT erfuhr, ist ein Wechsel für Stambouli aber kein Thema – und für Tedesco bis auf weiteres ebenfalls nicht. Auf Nachfrage dieser Redaktion entgegnet Stamboulis Management, dass der Spieler keinesfalls einen Abschied in Erwägung zieht.

Im Gegenteil: Stambouli fühlt sich vor allem unter seinem neuen Trainer sehr wohl, führte das Team zuletzt in einem Testspiel als Kapitän an. Für einen Spieler, der angeblich aussortiert werden soll, sehr unorthodox.