Kehrt Andreas Beck zurück in die Bundesliga? 2015 war der neunfache deutsche Nationalspieler von der TSG Hoffenheim nach Istanbul zu Besiktas gewechselt. Zwar errang der 30-Jährige seitdem mit seinem Arbeitgeber zweimal die türkische Meisterschaft, doch Becks Rolle im Team von Trainer Senol Günes ist inzwischen kleiner geworden – Gökhan Gönül hat ihm den Rang abgelaufen.

Wie ‚Fanatik‘ berichtet, sind der 1. FC Köln, die TSG Hoffenheim und der Hamburger SV an dem Rechtsverteidiger dran, der aus der Jugend des VfB Stuttgart stammt. Mit den Schwaben hatte der in der ehemaligen Sowjetunion geborene Verteidiger die B- und A-Meisterschaft geholt. Becks Karriere ging imposant weiter, so wurde der Außenverteidiger 2007 mit dem VfB Deutscher Meister. 2009 folgte der EM-Titel mit der U21-Nationalmannschaft.

Inzwischen ist es in Deutschland ruhiger um den Titelsammler geworden. Dennoch: Gute Außenverteidiger, die darüber hinaus über Bundesliga-Erfahrung verfügen, sind ein rares Gut. So ist es nicht verwunderlich, dass der HSV, die TSG und der Effzeh die Fühler nach dem 30-Jährigen ausstrecken, der am Bosporus noch über einen Vertrag bis 2018 verfügt.

PlausibelFT-Meinung: Da Beck bei Besiktas inzwischen nicht mehr die erste Geige spielt, dürfte der türkische Meister gesprächsbereit sein. Finanziell dürfte das Bundesliga-Tio in der Lage dazu sein, einen adäquaten Preis für den Rechtsverteidiger auf den Tisch zu legen. Der HSV hat auf dieser Position sicherlich den größten Bedarf. Im Kraichgau und beim Effzeh würde Beck aller Voraussicht nach nicht über eine Backup-Rolle hinauskommen.