Im Kampf um die Europa League-Plätze hat der FC Luzern am vergangenen Samstag eine wichtige Schlacht gewonnen. Mit dem 1:1-Unentschieden beim FC St. Gallen halten die Luzerner den direkten Konkurrenten um Platz vier weiter auf Abstand. Garant für den Punktgewinn und bester Mann auf dem Platz war einmal mehr Tomi Juric – ganz zur Freude der Spielerbeobachter von Eintracht Frankfurt und dem FC Augsburg.

Wie die ‚Luzerner Zeitung‘ berichtet, waren die Scouts des Bundesliga-Duos zu Gast im St. Gallener Kybunpark, um den australischen Stürmer mit kroatischen Wurzeln eingehend unter die Lupe zu nehmen. Das Interesse aus der Bundesliga lässt den Torschützen angeblich kalt: „Ich weiß nichts von diesen Scouts. Eines Tages möchte ich in eine große Liga wechseln. Aber jetzt ist es besser, wenn ich nichts von diesen Klubs weiß. Bis mindestens zum Ende Saison konzentriere ich mich ganz auf den FCL.

Der 25-Jährige wechselte vor der Saison von Roda Kerkrade in die Schweiz. Vom Start weg war der 20-fache australische Nationalspieler gesetzt und kommt bislang auf 23 Pflichtspieleinsätze. Sieben Tore und fünf Vorlagen stehen wettbewerbsübergreifend zu Buche. In Luzern steht der Mittelstürmer noch bis 2018 unter Vertrag.

PlausibelFT-Meinung: Jurics Aussagen lassen durchblicken, dass er einem Sommerwechsel in Richtung deutsche Bundesliga nicht ablehnend gegenübersteht. Und aufgrund der Vertragssituation könnte der FCL kaum Nein sagen, sollten die Eintracht oder der FCA mit einem entsprechenden Ablöseangebot vorstellig werden.