Der FC Bayern beschäftigt sich offenbar mit der Verpflichtung von Antoine Griezmann. Laut ‚Cadena Cope‘ haben die Münchner „großes Interesse“ am französischen Weltmeister, der gestern Abend seinen Abschied von Atlético Madrid verkündet hatte.

Der FCB sei sogar schon an Schwester und Beraterin Maud Griezmann herangetreten, um neben dem FC Barcelona und Paris St. Germain seine Visitenkarte abzugeben. Ab dem 1. Juli ist Griezmann für festgeschriebene 120 Millionen Euro zu haben.

Griezmann kassiert Traumgehalt

Der spanische Radiosender berichtet weiter, dass die Bayern „der einzige Verein“ seien, bei dem Griezmann keine nennenswerte Gehaltskürzung in Kauf nehmen müsste. Bei Atlético kassiert er seit dem vergangenen Sommer satte 23 Millionen Euro pro Jahr. Sein Vertrag ist noch bis 2023 datiert.

Verdächtig: Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamdizic hatte am Samstag im ‚Aktuellen Sportstudio‘ des ‚ZDF‘ bestätigt, wegen Gesprächen mit einem Spielerberater in Madrid geweilt zu haben.

UnwahrscheinlichFT-Meinung: Klar ist: Kommt ein Weltklasse-Angreifer wie Griezmann auf den Markt, ist es beinahe die Pflicht der Bayern, die Machbarkeit eines Transfers abzuklopfen. Außerdem wurde der Rekordmeister in der Vergangenheit schon mehrfach mit Griezmann in Verbindung gebracht und der Umbruch soll weiter vorangetrieben werden.

Allerdings deutet vieles daraufhin, dass es den Linksfuß zu Barça zieht. Schon im vergangenen Sommer wäre es beinahe soweit gewesen, ehe Griezmann sich doch noch zu einer Verlängerung bei Atlético entschied. Dass er nun seinen Abschied verkündet, ohne die Sicherheit zu haben, dass sein neuer Verein seine Klausel zieht, ist eigentlich ausgeschlossen.