Beim Thema Vertragsverlängerung kommen Mario Götze und Borussia Dortmund seit Monaten nicht auf einen Nenner, eine kurzfristige Entscheidung ist weiterhin nicht in Sicht. Nach Informationen der ‚Sport Bild‘ wurden die Gespräche bezüglich einer Zusammenarbeit über den kommenden Sommer hinaus ins neue Jahr verschoben.

Die schwarz-gelbe Zukunft des 27-Jährigen ist dabei laut dem Fachmagazin eng mit der Zukunft von Lucien Favre verbunden. Götze kann sich einen BVB-Verbleib demnach nur vorstellen, wenn der Schweizer seinen Trainerstuhl räumt. Unter Favre hat der Nationalspieler nach wie vor einen schweren Stand und ist in der Regel nur Einwechselspieler.

Götze-Abschied wird wahrscheinlicher

In der laufenden Saison stand Götze erst fünfmal in der Startelf (zwei Tore, ein Assist) und absolvierte in elf Pflichtspieleinsätzen lediglich 455 Spielminuten. Favre sieht die Lage nicht so dramatisch, wie er vor wenigen Tagen erklärte: „Manchmal kommt so etwas vor, es gibt überall Konkurrenz. Dass muss man akzeptieren können. Konkurrenz kann Auftrieb verleihen.“

Diese Akzeptanz scheint dem Offensivspieler jedoch zu fehlen. 2018/19 spielte Götze mit sieben Toren und sieben Assists in 26 Bundesligaspielen seine beste Saison seit Jahren. Sein Anspruch ist es, Stammspieler zu sein. Sollte sich die sportliche Perspektive nicht verbessern, wird der Weltmeister von 2014 den BVB mit Vertragsende im Sommer verlassen.