Seit dem 1. Juli trägt Mats Hummels nach drei Jahren beim FC Bayern München wieder das Dortmunder Trikot. Im Gespräch mit dem ‚kicker‘ erklärt der 30-Jährige seine Rückkehr zu den Schwarz-Gelben: „Mit am meisten hat mich Aki Watzke mit der Rolle getroffen, die ich einnehmen soll – auch mit anzuführen. Das war für mich mit der größte Anreiz.

Hummels will vorangehen und die respektierte Siegermentalität des FC Bayern auch in Dortmund implementieren. „Ich will mit Leben füllen, was von mir erwartet wird: gut zu spielen, die Verantwortung mit zu übernehmen, wenn es mal nicht läuft, in schwierigen Situationen meinen Mann zu stehen und die anderen mitzureißen“, beschreibt der Innenverteidiger seine künftige Aufgabe beim BVB.

Hummels widerspricht Kovac

Der Aussage von Nico Kovac, dass Hummels dem Konkurrenzkampf mit Niklas Süle und Lucas Hernandez beim FC Bayern aus dem Weg gehen wollte, widerspricht der 30-Jährige: „Das stimmt einfach nicht. Mehr sage ich dazu nicht.

Der Weltmeister von 2014 hatte auch Möglichkeiten, ins Ausland zu wechseln. Allerdings gab die Kombination aus Hummels’ geplanter Rolle und der aufgerüstete BVB-Kader letztlich den Ausschlag für eine Rückkehr ins Ruhrgebiet. „Für mich stand dann fest: Wenn ich wechsle, dann nach Dortmund“, so der Rechtfuß, der zudem von einer „überragenden“ BVB-Mannschaft spricht.

Große Ambitionen mit dem BVB

Mein Gefühl sagt mir, dass wir nicht leicht zu verteidigen sind, weil wir in der Offensive extrem viele kreative Spieler haben, die eins gegen eins gehen können, tiefe Laufwege machen und die gegnerischen Abwehrreihen wirklich vor Aufgaben stellen können“, schwärmt der Neuzugang vom BVB-Angriff.

Hummels ist zuversichtlich, dass die Dortmunder im Meisterschaftskampf wieder eine gute Rolle spielen werden. Der neue Abwehrchef appelliert daran, die ganze Saison über fokussiert zu bleiben: „Wenn wir das schaffen, sind wir eine absolute Topmannschaft. Wenn nicht, sind andere Teams besser.“

Auch international will Hummels mit den Schwarz-Gelben angreifen: „Ich sage gewiss nicht: Wenn wir in der Champions League das Achtelfinale erreichen, sollten wir zufrieden sein. Mit unserer Mannschaft müssen wir uns auch in diesem Wettbewerb große Ziele setzen - ohne dass wir zu den Topfavoriten auf den Titel zählen.“