Für Schweden entpuppte sich die WM als voller Erfolg – und das ohne Zlatan Ibrahimovic. Andere Spieler mussten für den Stürmerstar in die Bresche springen. Einer von ihnen war Emil Forsberg, der in sämtlichen Partien gesetzt war und seine Farben gegen die Schweiz (1:0) ins Viertelfinale schoss.

Ein Tor, das den Marktwert des Offensivspielers noch einmal nach oben korrigiert haben dürfte. Interessant für Arbeitgeber RB Leipzig, von dem es inzwischen heißt, dass er den wechselwilligen Schweden ziehen lassen würde. „Wir würden ihn gern behalten. Ob es aber auch so kommt, müssen wir abwarten“, schlägt RB-Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick in der ‚Sport Bild‘ andere Töne an als noch vor einigen Wochen.

Hohes Gehalt, wenig Leistung

Das hat seine Gründe: Forsberg und sein Berater Hasan Cetinkaya sprachen in den vergangenen Monaten beharrlich von Abschied und bezweckten damit einen Gehaltsanstieg von gut drei Millionen Euro. Dass Forsbergs Leistungen in der vergangenen Saison die Aufstockung so gar nicht rechtfertigten, kam bei Rangnick überhaupt nicht gut an.

So ist ein Forsberg-Wechsel realistischer als je zuvor. Unstrittig allerdings, dass Leipzig viel Geld für den 26-Jährigen sehen möchte. Mindestens 50 Millionen Euro sollen es laut ‚Sport Bild‘ sein. Kein unrealistischer Preis, auch wenn es für derartige Angebote wohl noch Geduld braucht. „Erst nach der WM kommt so richtig Bewegung in den Transfermarkt“, weiß Rangnick. Atlético Madrid, der FC Liverpool und der FC Arsenal gelten als Kandidaten.