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Sigurdsson: Hoffenheim und Swansea nähern sich an

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Mit Spielern wie Eren Derdiyok, Matthieu Delpierre und Tim Wiese will die TSG Hoffenheim unter Trainer Markus Babbel in der kommenden Saison ins internationale Geschäft einziehen. Ein weiterer hoffnungsvoller Spieler, der bei den Kraichgauern aktuell noch unter Vertrag steht, wird am Projekt „Europa“ wohl nicht teilnehmen. Gylfi Sigurdsson zieht es vor, weiter in der Premier League zu spielen.

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Gylfi Sigurdsson wird wohl nicht in den Kraichgau zurückkehren
Gylfi Sigurdsson wird wohl nicht in den Kraichgau zurückkehren
©Maxppp

Nachdem er im Winter seine Koffer gepackt und die TSG Hoffenheim Richtung Wales verlassen hatte, lief es für Gylfi Sigurdsson in der Rückrunde wie geschmiert. 18 Mal kam der Isländer für Swansea City zum Einsatz. Dabei gelangen dem 22-Jährigen beachtliche sieben Tore sowie fünf Torvorlagen. Demzufolge ist es nicht verwunderlich, dass TSG-Trainer Markus Babbel nichts gegen eine Rückkehr des verliehenen Talents einzuwenden hätte. Sigurdsson selbst möchte jedoch gerne weiter für den walisischen Klub auf Torejagd gehen. Bei Swansea spielt er unter Trainer Brendan Rogers, mit dem er bereits bei seinem Engagement im englischen Reading gute Erfahrungen gemacht hatte.

Der Mittelfeldakteur hofft demnach, dass sich die Waliser mit Hoffenheim auf einen Wechsel verständigen. Nicht zuletzt setzt der isländische Nationalspieler dabei auf Babbels Erfahrungsschatz: „Er war selbst Spieler, ich glaube, er versteht mich“, so Sigurdsson gegenüber dem ‚kicker‘. Der Coach der Kraichgauer scheint Sigurdssons Wunsch zu respektieren, möchte den Isländer jedoch nicht unter Wert abgeben. „Wenn ich Gylfi wäre, würde ich meinem Trainer raten, ein unmoralisches Angebot zu schicken“, sagte Babbel unlängst der ‚Rhein-Neckar-Zeitung‘ und spielt damit den Pass zu Sigurdsson zurück.

Das erste Angebot von Swansea über rund fünf Millionen im April konnte Babbel noch nicht überzeugen. Mittlerweile zeichnet sich eine Einigung der beiden Klubs ab. Die TSG verlangt nach wie vor zehn Millionen Euro für den Freistoßspezialisten. Keine absurde Zahl, wenn man bedenkt, dass der Bundesligist vor zwei Jahren sieben Millionen in Sigurdsson investiert hat. Ein neues Angebot aus Wales über rund neun Millionen soll nach Informationen des ‚kicker‘ bereits eingegangen sein. In Anbetracht dessen werden sich die Vereine wohl bald einig werden. Sigurdssons Koffer können demzufolge wohl vorerst im Schrank bleiben.

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