FC Bayern München - SSC Neapel

Angriff: In der vergangenen Saison schoss Goran Pandev den FC Bayern aus der Champions League. Damals spielte der Mazedonier noch für Inter Mailand. Vom taumelnden Serienmeister der vergangenen Jahre ist Pandev an Neapel ausgeliehen. Zum Glück für die Bayern laboriert er an einer Knöchelverletzung und wird nicht auflaufen.

Dem deutschen Rekordmeister gefährlich werden kann hingegen Édinson Cavani. Der Uruguayer, den Napoli nach einjähriger Leihe vor Saisonbeginn für 16 Millionen Euro fest verpflichtete, erzielte in der ‚Königsklasse‘ schon zwei Treffer. Manuel Neuer kennt den 24-Jährigen von der WM 2010, als Cavani im Spiel um Platz drei gegen die DFB-Auswahl traf. Auf Bayern-Seite steht mit Nils Petersen nur ein neuer Angreifer. Der ehemalige Cottbuser ist ein solider Back-Up für Mario Gómez, hat aber nicht die Klasse von Cavani. Fazit: Vorteil Neapel.

Fazit: Rund 44 Millionen Euro gab der FC Bayern im Sommer für Neuzugänge aus. Champions League-Gegner Neapel investierte sogar 60 Millionen. Beide Teams haben sich sinnvoll verstärkt. Bayern hauptsächlich in der Defensive, Napoli mannschaftsübergreifend. Der Transfermarkt war für beide Klubs ähnlich erfolgreich. Dennoch geht die Mannschaft von Jupp Heynckes als Favorit ins Spiel – insgesamt ist der Kader des Rekordmeisters trotz der italienischen Millioneninvestitionen hochkarätiger besetzt.



Teil 1:

- SSC Neapel gg. Bayern München: Die Neuzugänge im Vergleich (1/2) - 18.10.2011