Der VfB Stuttgart hat sich die Dienste von Philipp Klement gesichert. Wie die Schwaben mitteilen, unterschreibt der 26-jährige Spielmacher einen Vertrag bis 2023. An den SC Paderborn fließt dem Vernehmen nach eine Ablöse zwischen zwei und drei Millionen Euro. Sein Arbeitspapier bei den Ostwestfalen wäre 2020 ausgelaufen.

Sportvorstand Thomas Hitzlsperger sieht Klement als Schlüsselspieler der Zukunft: „Wir brauchen Spieler wie Philipp Klement, die uns in der zweiten Liga besser machen und auch ganz klar das Potenzial für die Bundesliga mitbringen. Noch wichtiger ist aber die Bereitschaft, sich frühzeitig für den VfB zu entscheiden. Das hat Philipp getan. Wir sind sehr froh, dass wir ihn von einem Wechsel zum VfB überzeugen konnten.“

Für den Neuzugang spielte die Ligazugehörigkeit des VfB nur eine untergeordnete Rolle, wie er verrät: „Ich habe in den vergangenen Wochen mit Thomas Hitzlsperger und Sven Mislintat viele gute Gespräche geführt. Dabei ist mir sehr schnell klar geworden, dass ich unabhängig von der Ligazugehörigkeit unbedingt zum VfB wechseln möchte, weil ich von der langfristigen Perspektive des Vereins und der Spielidee des Trainers überzeugt bin. Und nach dem Abstieg kann ich nur sagen: Jetzt erst recht, ich freue mich auf den Start der Vorbereitung und auf die neue Saison.“

Klement war im Januar 2018 von Mainz 05 nach Paderborn gewechselt. Mit den Ostwestfalen feierte er zunächst den Aufstieg in die zweite und im Mai dann den Gang in die erste Bundesliga. Linksfuß Klement steuerte in 31 Ligapartien 16 Tore und sieben Vorlagen bei.