Keine Chance“, erwiderte Carlo Ancelotti zuletzt auf Nachfrage eines Pressevertreters, ob denn Marco Verratti eine Option für den kommenden Sommer werden könnte. Was der Trainer des FC Bayern meint, ist klar: Weil Verratti noch bis 2021 vertraglich gebunden ist, besteht keine Notwendigkeit für die Franzosen, in irgendwelche Verhandlungen einzusteigen. Das grundsätzliche Interesse an dem Spielgestalter, der beim 4:0 gegen den FC Barcelona eine überragende Vorstellung bot, ist nicht von der Hand zu weisen.

Wie ‚Le 10 Sport‘ berichtet, wäre Verratti grundsätzlich alles andere als abgeneigt, den Lockrufen seines früheren Mentors zu folgen. Ancelotti war es schließlich vor einigen Jahren, der den wuseligen Rechtsfuß vom italienischen Zweitligaspieler zum Akteur mit Champions League-Format formte.

Verratti dementiert Wechselambitionen

Natürlich schmeichelt mir das Interesse großer Klubs, aber ich möchte nicht wechseln“, erklärte Verratti im Zuge der Partie gegen Barça gegenüber dem italienischen TV-Sender Sport Mediaset, „ich bin Teil eines tollen Projekts. Wir wollen eine der drei Topmannschaften Europas werden.“

PlausibelFT-Meinung: Eine endgültige Absage an einen Wechsel im Sommer ist dieses Statement nicht. Zu häufig liebäugelte Verratti in den vergangenen Wochen mit einem Engagement in einer absoluten Topliga wie der spanischen Primera División oder der deutschen Bundesliga. Klar ist allerdings auch: Sollte Bayern wirklich ernst machen, müsste der vereinsinterne Transferrekord (40 Millionen für Javi Martínez) deutlich übertroffen werden.