VfL Wolfsburg: Diego-Alternative aus Spanien?

VfL Wolfsburg: Diego-Alternative aus Spanien?

17.08.2012 - 15:14 Fußball Deutschland » Bundesliga Kommentare

Der VfL Wolfsburg zeigt offenbar Interesse an Beñat EtxebarriaDer VfL Wolfsburg zeigt offenbar Interesse an Beñat Etxebarria©Maxppp

Kehrtwende beim VfL Wolfsburg? Völlig überraschend setzten die Niedersachsen Mittelfeldspieler Diego auf die Transferliste der DFL. Als mögliche Alternative gilt Beñat Etxebarria von Betis Sevilla. Der Baske würde Felix Magath rund zehn Millionen Euro Ablöse kosten und könnte schon in wenigen Stunden unterschreiben.

Die Entscheidung ist gefallen: Diego wird bei uns bleiben“, verkündete Felix Magath vor wenigen Tagen. Nur kurze Zeit später vollzieht der VfL Wolfsburg die Kehrtwende und setzt Diego auf die Transferliste der DFL. Bis Ende des Monats könnte der 27-jährige Brasilianer die ‚Wölfe‘ bei entsprechendem Angebot verlassen. Und Magath wäre nicht Magath, hätte er nicht bereits eine Alternative in der Hinterhand.

Wie die spanische ‚as‘ berichtet, verhandelt der Deutsche Meister von 2009 zur Stunde mit Betis Sevilla über den Wechsel von Beñat Etxebarria zu den Niedersachsen. Der 25-jährige zentrale Mittelfeldspieler verfügt ähnlich wie Diego über eine exzellente Schusstechnik und eine gute Spielübersicht.

In der abgelaufenen Saison absolvierte der Baske, dessen Vertrag noch bis 2014 datiert ist, 35 Spiele in der spanischen Primera División und erzielte sechs Treffer. Die Ablöse liegt dem Bericht zufolge bei rund zehn Millionen Euro.

Aufgrund seiner Spielanlage wäre Beñat Etxebarria ein adäquater Ersatz für Diego, der womöglich doch keine Zukunft bei den Niedersachsen hat.

Im Juni scheiterte Spartak Moskau mit einem Gebot über rund vier Millionen Euro für Beñat. Der Vertrag des zweimaligen spanischen Nationalspielers verfügt über eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro. Findet Magath einen Abnehmer für Diego, könnte der Wechsel von Beñat nach Informationen der ‚as‘ in den kommenden Stunden über die Bühne gehen.

Martin Müller-Lütgenau

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