Auf dem Transfermarkt strebt Paris St. Germain seit der Scheich-Übernahme im Jahr 2011 stets nach dem Größtmöglichen. Viele absolute Superstars haben dennoch nicht den Weg in den Prinzenpark gefunden. Der Grund liegt vor allem in der mangelnden Attraktivität der Liga.

Neymar – so viel ist sicher – ist bislang der Spieler mit dem größten Namen, der an der Seine landete. Wirklich zuhause hat sich der Brasilianer im Schatten des Eiffelturms aber nie gefühlt. Schon im Sommer scheiterte seine Rückkehr zum FC Barcelona denkbar knapp. Im Anschluss an die laufenden Saison könnte es aber so weit sein.

PSG schielt auf Mané

In diesem Fall müsste PSG schon aus dem reinen Selbstverständnis heraus einen großen Namen in die französische Hauptstadt lotsen. ‚France Football‘ berichtet, dass sich der Fokus seit einigen Wochen auf Sadio Mané richtet. Der 27-jährige Senegalese bestreitet beim FC Liverpool einmal mehr eine überragende Saison. 13 Treffer sowie sieben Vorlagen in 21 Pflichtspielen sind eine bärenstarke Quote.

Allerdings ist der so schnellkräftige und spielstarke Rechtsfuß noch bis 2023 an die Reds gebunden. Es fehlt ein wenig der Glaube, dass der designierte Meister einen seiner Topstars ohne Not in einem halben Jahr verkaufen wird – auf Geld ist man an der Anfield Road schließlich nicht angewiesen.

WunschdenkenFT-Meinung: Klar ist aber auch, dass PSG sowohl Neymar als auch Kylian Mbappé nur dann verkaufen würde, wenn die Aussicht auf neue Offensivkünstler von Weltformat bestünde. Der Sommertransfermarkt wird also aller Voraussicht nach einige Knaller bereithalten. Ein Mané-Transfer nach Paris wird aber wohl Wunschdenken bleiben.