Aston Villas Vorstandsvorsitzender Christian Purslow hat die hohen Transferausgaben des Premier League-Aufsteigers begründet. „Wir stehen in der Pflicht wettbewerbsfähig zu sein und nicht einfach in die Premier League aufzusteigen, kein Geld auszugeben, das TV-Geld einzunehmen, danke zu sagen und dann wahrscheinlich wieder abzusteigen“, so Purslow gegenüber ‚Sky Sports‘. Der Klub aus Birmingham holte in der aktuellen Transferperiode insgesamt zwölf Spieler für rund 149 Millionen Euro und verzeichnete im Gegenzug keine Einnahmen.

Am Ende der vergangenen Saison haben uns zwölf Spieler verlassen. Wir wären sonst mit zehn Spielern in die Saison gegangen, hätten wir niemanden mehr geholt“, begründet der 55-Jährige die vielen Transfers. Im englischen Vergleich steht Aston Villa bei den Transferausgaben auf Platz fünf, ist im Bilanzvergleich allerdings negativer Spitzenreiter. Angst vor einer Insolvenz gibt es bei Aston Villa aber nicht. Laut Purslow entsprechen die Transferausgaben in etwa den erwarteten TV-Einnahmen der kommenden Saison.