Dodi Lukebakio hat begründet, warum sein Start bei Hertha BSC etwas holprig verlief. „Für mich war es neu, nach der Ligasaison noch ein Turnier zu spielen. Und im Urlaub schließlich konnte ich nicht richtig abschalten, weil ich noch nicht genau wusste, wo ich meine Karriere fortsetze. Das war stressig, ich war nicht frei im Kopf“, erläutert der beglische U21-Nationalspieler im ‚kicker‘, „dann bin ich bei Hertha einen Monat später als meine Mitspieler eingestiegen und hatte das Etikett: Der hat 20 Millionen gekostet, der muss sofort spielen.“

Die Entscheidung für die Hertha habe er in sportlicher Hinsicht getroffen: „Hertha hat mir sehr gute Perspektiven aufgezeigt. Und in der Bundesliga zu bleiben, ist besser für mich.“ Interesse an Lukebakio hatte unter anderem auch der OSC Lille bekundet. Die Franzosen wären ebenfalls bereit gewesen, rund 20 Millionen Euro für den schnellen Linksfuß auf den Tisch zu legen. „Ich mache die Preise nicht, und ich kann die Entwicklung diesbezüglich ja auch nicht ändern“, sagt Lukebakio über seine enorme Ablöse.