Für zwölf Millionen Euro wechselte Douglas Santos im Sommer vom Hamburger SV zu Zenit St. Petersburg. Laut ‚Sport Bild‘ beansprucht Santos’ Berater Marcus Haase zehn Prozent der Ablöse (1,2 Millionen). Der HSV weigerte sich bislang, das Geld zu zahlen. Haases Anwalt setzte den Norddeutschen ein Ultimatum, den Betrag bis Anfang vergangener Woche zu überweisen.

Der Berater des brasilianischen Linksverteidigers behauptet, der Prozentsatz der Ablöse sei ihm mündlich zugesagt worden. Der Vorstand des HSV beteuert hingegen, man habe Haase nie einen Auftrag zur Weitervermittlung erteilt, weswegen der Berater auch kein Geld beanspruchen dürfe. Sollte der Klub auch die zweite Frist verstreichen lassen, droht eine Klage. In dem Fall müsste Haase jedoch die Schuld des HSV beweisen können, was bei einer mündlichen Abmachung kaum zu bewältigen scheint.