Für Schalke 04 ist die Verpflichtung von Coke ein echter Coup, wie Manager Christian Heidel gegenüber ‚Reviersport‘, erklärt: „Am Coke-Transfer habe ich schon sehr lange gearbeitet. Ich war schon immer ein Bewunderer des FC Sevilla und begeistert von Cokes Art und Weise. Denn er verkörpert wie kaum ein anderer die Spielweise, die wir einführen wollen: Wir brauchen Spieler, für die es völlig normal ist, nach einem Ballverlust sofort ins Gegenpressing zu gehen. Außerdem war Coke bei Sevilla Chef, Kapitän und ein absoluter Leader. Die Leute, die ihn am Sonntag auf Schalke kennengelernt haben, waren von seiner Ausstrahlung sofort angetan.“

An der Leihe von Abdul Rahman Baba, der aller Voraussicht nach in Kürze für ein Jahr vom FC Chelsea kommt, hatte Trainer Markus Weinzierl großen Anteil. „Diese Verbindung liegt natürlich auf der Hand. Baba ist bekannt dafür, dass er viele Flanken hereinschlägt. In unserer Analyse der vergangenen Saison war aufgefallen, dass die Anzahl der Flanken durch die Außenverteidiger bisher verschwindend gering war. Das liegt auch daran, dass offensiv bei uns mit Eric Maxim Choupo-Moting ein Rechtsfuß auf links und mit Leroy Sané ein Linksfuß auf rechts spielte“, so Heidel weiter. Weinzierl trainierte den Linksverteidiger erfolgreich beim FC Augsburg. Gesetzt seien die beiden Neuzugänge aber nicht: „Nein, ganz und gar nicht. Hier hat niemand eine Stammplatzgarantie.“