Benjamin Hübner gibt zu, nach dem Trainingsunfall, der den Innenverteidiger der TSG Hoffenheim seit mehr als drei Monaten außer Gefecht setzt, um seine Karriere gebangt zu haben. Eine entsprechende Nachfrage des ‚kicker‘ bejaht der 29-Jährige. „Irgendwann wurde mir klar, dass ich mich von Terminen total lösen muss“, erzählt Hübner, „es ging nur noch darum, erst mal überhaupt wieder komplett gesund zu werden. Sonst hat man es zu eilig und setzt sich nur unter Druck.

Einen „Systemabsturz“ nennt Hübner das, was nach jenem verhängnisvollen Training mit seinem Körper passierte. Ein unglücklicher Schuss an den Kopf führte bei ihm zu einer schweren Gehirnerschütterung, hartnäckigen Gleichgewichtsstörungen und Schwindelgefühlen. Noch immer kann Hübner nicht am Training teilnehmen, blickt aber wieder positiv in die Zukunft: „Vor allem habe ich die Lebensqualität zurück. Das ist wunderschön.