Pep Guardiola hat für den Sommer Veränderungen für den Spielerkader angekündigt. „Es gibt drei oder vier Positionen, auf denen wir meiner Meinung nach suchen müssen. Wir haben schon ein paar Ideen“, ließ der Coach von Manchester City gegenüber Medienvertretern durchblicken.

Keinen Hehl macht Guardiola daraus, dass sich links hinten etwas tun muss. 57,5 Millionen Euro hatten Benjamin Mendy im Juli 2017 zum teuersten Linksverteidiger der Geschichte gemacht. Doch der Franzose bringt es seitdem erst auf 20 Einsätze für City – schwerwiegende Kniverletzungen warfen Mendy immer wieder zurück.

Guardiola: „Wenn es in zwei Saisons passiert (eine schwere Verletzung, Anm. d. Red), kann es auch in einer dritten passieren. Hoffentlich nicht, aber ich weiß nicht, was passieren wird. Wir denken darüber nach, jemanden für diese Position zu finden.“

Die Kandidaten

Als Kandidat gilt Ben Chilwell (22), fünfmaliger englischer Nationalspieler von Leicester City. Vorteil für Chilwell wäre die Homegrown-Quote, an der City zu knabbern hat: Im 25-Mann-Kader für die Premier League müssen Minimum acht Spieler stehen, die bis zu ihrem 21. Lebensjahr mindestens drei Jahre bei englischen Klubs ausgebildet wurden.

Auch in der Abwehrzentrale der Skyblues könnte sich etwas tun. Nicolás Otamendi (31) und Vincent Kompany (32) sind nicht mehr die Jüngsten. Ajax-Kapitän Matthijs de Ligt (19) ist wie bei fast allen Topklubs im Gespräch. Die ‚Bild‘ nannte kürzlich zudem Nico Elvedi (22) von Borussia Mönchengladbach als Kandidaten.

Für den Angriff soll ManCity ein Auge auf Luka Jovic geworfen haben. Der 21-jährige Serbe von Eintracht Frankfurt steht unter anderem auch bei Bayern München, dem FC Barcelona und Real Madrid auf der Liste.

Gündogan soll verlängern

Um einen Verbleib kämpft Guardiola derweil bei Schlüsselspieler Ilkay Gündogan. Den 2020 auslaufenden Vertrag will der amtierende Meister schnellstmöglich verlängern: „Wir befinden uns noch in Verhandlungen. Er ist ein unglaublich wichtiger Spieler. Er weiß, was wir wollen, er weiß, was wir über ihn denken, aber die letzte Entscheidung liegt nicht in unseren Händen.“