Wenn bei Real Madrid die Präsidentenwahl ansteht, müssen sich die anderen Klubs in Europa in Acht nehmen. Denn als Antrittsgeschenk präsentiert der neue Amtsträger nicht selten den einen oder anderen Superstar. Florentino Pérez, der aktuelle Würdenträger, ist besonders berüchtigt für seinen exzessiven Wahlkampf. Um bessere Chancen auf die Wiederwahl zu haben, verspricht der Spanier den Klubmitgliedern neue Superstars.

Weil im kommenden Sommer die nächste Wahl ansteht, hat Pérez laut der spanischen Zeitung ‚El Economista‘ bereits eine Liste potenzieller Neuzugänge zusammengestellt. Punkten will der amtierende Präsident angeblich mit den Verpflichtungen von Mario Götze, Stürmerstar Falcao und dem spanischen Welt- und Europameister David Silva.

Allerdings, so räumt das Blatt ein, wäre der Plan so nicht umsetzbar. Denn Götze ist nach Angaben seines Beraters nach dieser Saison nicht auf dem Markt. „Mit einem Wechsel 2013 beschäftigen wir uns nicht“, stellte Volker Struth unlängst klar. Von der Ausstiegsklausel über rund 37 Millionen wird Götze im Sommer wohl noch keinen Gebrauch machen. Sein Vertrag beim BVB ist bis 2016 datiert.

Besser stehen für Pérez die Chancen bei Falcao. Atlético Madrid befindet sich in Geldnöten und muss möglicherweise 2013 verkaufen. Hauptkonkurrent der ‚Königlichen‘ wird dann voraussichtlich der FC Chelsea sein. Roman Abramovich ist großer Fan des Kolumbianers – zumindest finanziell sollte der Russe am Ende die besseren Argumente als Pérez bieten können.