Im Sommer machte Paul Pogba keinen Hehl daraus, dass er Manchester United verlassen möchte. Real Madrid gilt als Wunschziel des Weltmeisters von 2018 und auch die Königlichen um Pogbas Landsmann Zinedine Zidane sollen großes Interesse am Mittelfeldspieler haben.

Dementsprechend sorgte ein Foto jüngst für Aufregung, das Pogba und Zidane bei einer offenbar geheimen Unterredung zeigte. Der Trainer der Königlichen relativierte am gestrigen Freitag jedoch. Es sei ein zufälliges und privates Treffen in Dubai gewesen, das schnell zu Ende war und keinen geschäftlichen Inhalt hatte.

Pogba schlicht zu teuer?

Die ‚Marca‘ schätzt Zidanes Aussagen als glaubwürdig ein. Gleichzeitig betont die Sportzeitung jedoch, dass es in der Vergangenheit bereits andere Gespräche zwischen dem 47-Jährigen und Pogba gab, in dem sehr wohl ein möglicher Transfer thematisiert wurde.

Besonders wahrscheinlich sei es aber nicht, dass der United-Star bald im Santiago Bernabéu aufschlägt. Pogbas Gehalt von 17 Millionen Euro sei in den Augen mancher Klubverantwortlicher im aktuellen Gehaltsgefüge der Königlichen nicht tragbar. Zudem habe man mit Christian Eriksen (Tottenham Hotspur) und Donny van de Beek (Ajax Amsterdam) zwei günstigere Alternativen identifiziert.

Zidane bleibt jedoch ein großer Befürworter von Pogba. Dessen Vertrag im Old Trafford läuft noch bis 2021. Dass er diesen noch einmal verlängert, scheint derzeit mehr als unwahrscheinlich. 2020 hätte United somit letztmalig die Chance, eine Ablöse zu kassieren. Es ist also davon auszugehen, dass das Thema Pogba trotz aller Hindernisse weiter auf der königlichen Agenda bleiben wird.