Unter keinen Umständen wollte Florentino Pérez bis zum Saisonende warten, ehe er den Trainerposten bei Real Madrid neu besetzt hat. Auf die Königlichen wartet schließlich eine Transferphase von immenser Bedeutung. Denn der aktuelle Kader ist überholt und muss dringend mit einigen Top-Spielern verstärkt werden, um künftig wieder ernsthaft um alle Titel mitspielen zu können.

Als Zugpferd soll nun Zinedine Zidane dienen. Der einstige Weltfußballer hat bereits nachhaltig bewiesen, dass er imstande ist, ein Starensemble zu dirigieren. Drei Champions League-Triumphe in seiner zweieinhalbjährigen ersten Amtszeit sind Beweis genug. Und so spricht man in Madrid seit gestern offen über die ganz großen Namen.

Hoffnung auf Mbappé?

Auf einer Benefizveranstalung wurde Pérez laut der ‚Sport‘ auf Neymar und Kylian Mbappé angesprochen. Welchen der beiden Stars würde er lieber im Trikot von Real sehen? Die Antwort des Präsidenten fiel diplomatisch, aber auch offensiv aus: „Ich würde beide holen.“

In der Causa Mbappé dürfte im kommenden Sommer aber nichts zu machen sein. Der Weltmeister erklärte erst am Wochenende, dass er bei PSG bleiben wird. Ganz aufgeben will Pérez den Traum vom pfeilschnellen Angreifer aber dennoch nicht. Mit einem Schmunzeln sagte er: „Zidane ist auch Franzose und versteht sich gut mit Mbappé. Vielleicht kann er etwas machen. Wir müssen jetzt die Saison gut beenden und die nächste vorbereiten.“

Rekordablöse im Gespräch

In Bezug auf die Personalplanung in Madrid fällt auch immer wieder der Name Neymar. Der Brasilianer lechzt nach der großen Bühne, die ihm in Paris über weite Teile des Jahres verwehrt bleibt. Angeblich sind die Madrilenen bereit, 350 Millionen Euro für Neymar zu bieten.

Zu guter Letzt wurde Pérez auch auf Cristiano Ronaldo und eine mögliche Rückkehr des Portugiesen ins Santiago Bernabéu angesprochen. Die Botschaft des Real-Chefs fiel dann aber eindeutig aus: „Er ist gut aufgehoben, wo er ist.“ Zidane formuliert es ein wenig freundlicher. Auf einer Pressekonferenz sagte der Rückkehrer über CR7: „Er ist Teil der Geschichte von Real Madrid.“ Aber Zizou machte auch klar: „Das ist kein Thema.“