17 Millionen Euro ließ sich die Roma die Dienste von Kluivert kosten, der im Sommer 2018 Ajax Amsterdam in Richtung Serie A verließ. Dort erhoffte man sich viel von dem Dribbelkünstler. Der Schritt zur Roma scheint nach aktuellem Stand aber ein zu großer gewesen zu sein.

Wettbewerbsübergreifend stand Kluivert in dieser Saison schon 25 Mal für die Giallorossi auf den Platz. Doch der Niederländer wusste selten zu überzeugen. Klar gesetzt ist er bei weitem nicht. Im Durchschnitt spielt der 19-Jährige nur rund 45 Minuten, oft kommt er nicht über die Rolle des Edelreservisten hinaus.

Im Zwiespalt mit seinem Vater

Über Justin thront sein Vater Patrick Kluivert. Und genau der kritisiert den mutigen Schritt seines Sohnes, die Heimat schon im jungen Alter verlassen zu haben: „Ich riet ihm, bei Ajax zu bleiben. Aber wenn dein Kind eine Entscheidung trifft, muss man dahinterstehen. Justin möchte jedes Spiel spielen.“

Kluivert junior verteidigt seine Entscheidung: „Das Niveau hier ist höher. Deshalb bin ich hier. Ich möchte mich täglich verbessern. Es spielt keine Rolle, wie alt ich bin. Ich war bereit für den nächsten Schritt, also musste ich die Chance wahrnehmen.“ Der Niederländer war und ist sich der schwierigen zwar Situation bewusst, scheint aber die Geduld nicht verloren zu haben. Anders sieht es offenbar bei seinem Klub aus.

Leihe ein Thema?

Calciomercato.com‘ zufolge zieht die Roma eine Leihe des 19-Jährigen in Erwägung. Heiß gehandelter Abnehmer ist Betis Sevilla. Auch Vereine aus England strecken die Fühler aus, über konkrete Interessenten ist dort aber noch nichts bekannt. Eine Leihe wäre eine sinnvolle Option, denn dass Kluivert Potenzial hat, hat er schon oft genug unter Beweis gestellt.