Tor

Kasper Schmeichel (Dänemark): Insgesamt drei Elfmeter hielt Schmeichel im Spiel gegen die Kroaten und gab seinem Team so überhaupt erst eine Chance. Dass es für Dänemark nicht ins Viertelfinale ging, lag nicht am Schlussmann.

Abwehr

Benjamin Pavard (Frankreich): Mit dem wohl schönsten Tor seiner Karriere brachte der junge Abwehrspieler sein Team, das kurzzeitig in Rückstand geraten war, zurück auf die Siegerstraße. Kein Wunder, dass der FC Bayern da zuschlagen will.

Yerry Mina (Kolumbien): Sein dritter Treffer während der WM sicherte Kolumbien die Verlängerung gegen England. Das Kopfball-Ungeheuer ist nun der Topscorer seines Teams. Auch defensiv agierte Mina stabil.

Maya Yoshida (Japan): Der Mann vom FC Southampton betrieb gegen Belgien ordentlich Eigenwerbung. Dass man die Roten Teufel überhaupt erst am Rande der Niederlage hatte, lag auch am größtenteils souveränen Innenverteidiger.

Diego Laxalt (Uruguay): Beim spielerisch besten Auftritt der Celeste wusste Laxalt zu gefallen. Als Linksverteidiger beackerte der 25-Jährige die komplette Außenbahn, schaltete sich vorne gefährlich ein und sicherte hinten ab.

Mittelfeld

N’Golo Kanté (Frankreich): Der Dauerläufer des FC Chelsea tat wieder einmal das, wofür er international gefeiert wird. Kanté lief Lücken zu, bevor sie überhaupt entstanden und war so maßgeblich am Sieg von Les Bleus beteiligt.

Philippe Coutinho (Brasilien): Willian und Neymar sorgten für die Ausrufezeichen im Achtelfinale gegen Mexiko, doch Coutinho war wieder einmal das Herz der Seleção. Immer wieder initiierte der Rekordneuzugang des FC Barcelona die Angriffe Brasiliens.

Angriff

Willian (Brasilien): Mit einer schönen Vorlage zum zwischenzeitlichen 1:0 gegen Mexiko wurde der Tempodribbler zum Dosenöffner. Danach gab es kein Halten mehr.

Kylian Mbappé (Frankreich): Im Achtelfinale gegen Argentinien schaffte es kein Spieler, das Tempo des Wunderkinds mitzugehen. Zwei Tore erzielte Mbappé selbst, eines bereitete er indirekt durch einen herausgeholten Elfmeter vor. Der Mann des Spiels.

Edinson Cavani (Uruguay): Für den Doppeltorschützen war die Partie gegen Portugal bitter. Zwar zeigte Cavani seine beste Leistung während des gesamten Turniers, doch verletzte er sich und musste das Feld verlassen. Sein Einsatz im Viertelfinale ist fraglich.

Neymar (Brasilien): Wenngleich seine peinliche Schauspieleinlage den Fußball-Fans weltweit im Gedächtnis bleiben wird, war es doch Neymar, der die Seleção mit seinem Treffer zum 1:0 auf die Siegerstraße brachte. Fußballerisch ist der PSG-Star so unantastbar wie charakterlich fragwürdig.

Die Topelf