Eintracht: Juve zurück im Kostic-Poker

Filip Kostic ist der Schlüsselspieler von Eintracht Frankfurt. Nun gibt es neue Gründe, einen Abgang des Linksaußen befürchten zu müssen.

Filip Kostic im Einsatz für die Eintracht
Filip Kostic im Einsatz für die Eintracht ©Maxppp

Dass Filip Kostic sich mit einem Abschied von Eintracht Frankfurt beschäftigt, sah man ihm am Montag nicht an. Da beackerte der 29-Jährige seine linke Seite im Pokalspiel beim 1. FC Magdeburg (4:0) wie eh und je und leistete auch seinen beinahe obligatorischen Assist per Hereingabe von außen.

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Parallel laufen im Hintergrund weiter Gespräche über einen Wechsel. Schon vor Wochen hatte sich Kostic mit Juventus Turin auf Zahlen verständigt. Anschließend klangen die Gerüchte um die Alte Dame, die erst andere Deals festzurren wollte, aber wieder ab. Nun ist Juve offenbar zurück im Poker.

Transferinsider Gianluca Di Marzio berichtet, dass Trainer Massimiliano Allegri unbedingt noch einen Flügelspieler will. Kostic sei die erste Wahl, weshalb Juventus nun in die Offensive gehen wolle. Man strebe die Einigung mit der Eintracht an.

West Ham scheitert

Dass das kein Kinderspiel ist, zeigen zwei gescheiterte Versuche von West Ham United. Der englische Erstligist bot laut Di Marzio zuletzt 15 plus fünf Millionen Euro Ablöse – und scheiterte. Fabrizio Romano zufolge fehlt den Hammers aber ohnehin noch eine Übereinkunft mit Kostic.

Die Krux für Frankfurt: Kostics Vertrag ist nur noch bis 2023 datiert. „Es ist nicht unser Ziel, Spieler ablösefrei gehen zu lassen“, unterstrich Sportchef Markus Krösche zuletzt. Kostic allerdings ist der Schlüsselspieler des Europapokalsiegers. Die Freigabe erhält der Serbe also nur, wenn das Angebot so richtig verlockend ist. Parallel werkelt Krösche auch an einer Vertragsverlängerung mit Kostic. Es bleibt also spannend.

Update (13:55 Uhr): Laut Juve-Insider Romeo Agresti will der italienische Rekordmeister schon in den kommenden Stunden mit einem Angebot für Kostic bei der Eintracht vorstellig werden.

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