Ärger um Alaba: Zahavi schießt erneut zurück

Pini Zahavi lässt den neuerlichen Vorstoß des FC Bayern nicht auf sich sitzen. Der Alaba-Berater meldet sich im öffentlichen Streit um die andauernden Vertragsgespräche erneut zu Wort.

Pini Zahavi zählt zu den erfolgreichsten Beratern
Pini Zahavi zählt zu den erfolgreichsten Beratern ©Maxppp

Der öffentliche Zwist im Zuge der Verhandlungen um David Alabas Vertrag beim FC Bayern geht in die nächste Runde. Pini Zahavi, Berater des Abwehrspielers, kontert gegenüber ‚Sky‘ die Aussagen des Münchner Sportdirektors Hasan Salihamidzic.

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„Nur so viel: Herr Salihamidzic hat offenbar vergessen, wer der Berater von Robert Lewandowski ist“, leitet Zahavi ein, um dann klarzustellen: „Ich habe den Vertrag von Robert im vergangenen Jahr verhandelt und weiß logischerweise genau, was er verdient. Was wir für David fordern, liegt deutlich unter dem Gehalt von Robert.“

„Sportliche und finanzielle Obergrenze“

Zuvor hatte Salihamidizic im ‚kicker‘ betont, bei den Bayern gebe „es eine sportliche und finanzielle Obergrenze: Robert Lewandowski und Manuel Neuer. Ich denke nicht, dass David selbst glaubt, er stünde über diesen zwei Kollegen. Zahavi denkt in anderen Dimensionen, das kann er, aber da werden wir ihm nicht folgen.“

Das hieße: Für eine Verlängerung über 2021 hinaus fordert Zahavi mehr als 20 Millionen Euro pro Saison für Alaba – was der Agent nun dementiert. Auch das kolportierte 20-Millionen-Handgeld für sich selbst verwies Zahavi zuvor schon ins Reich der Fabeln, sprach von „schmutzigen Lügen“.

Den öffentlichen Disput gestartet hatte Bayerns Ex-Präsident Uli Hoeneß, der den Alaba-Berater unter anderem als „geldgierigen Piranha“ bezeichnet hatte. Ein Vorstoß, der mit der Führungsetage des Rekordmeisters nicht abgesprochen war und einen Durchbruch in den Verhandlungen kaum wahrscheinlicher gemacht haben dürfte.

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