Alaba-Farce: Salihamidzic legt nach

Am Sonntag hatte Uli Hoeneß mit seinen Aussagen über David Alabas Berater Pini Zahavi für Aufregung gesorgt. Sportvorstand Hasan Salihamidzic unterstützt seinen Förderer nun öffentlich.

David Alaba (r.) mit Bayern-Trainer Hansi Flick
David Alaba (r.) mit Bayern-Trainer Hansi Flick ©Maxppp

Hasan Salihamidzic bezieht im Vertragspoker mit David Alaba (28) eine ähnliche Position wie Uli Hoeneß. Gegenüber dem ‚kicker‘ gibt der Sportvorstand des FC Bayern Einblick in die Verhandlungen über eine Verlängerung mit dem Abwehrchef über 2021 hinaus: „Fakt ist, er (Alaba, Anm. d. Red.) hat unser attraktives Angebot wiederholt abgelehnt, trotzdem versuchen wir noch, ihn zu überzeugen.“

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Über Alabas Berater, den Ehrenpräsident Hoeneß als „geldgierigen Piranha“ bezeichnet hatte, sagt Salihamidzic: „Uli hat gesagt, was Pini Zahavi längst weiß. Beim FC Bayern gibt es eine sportliche und finanzielle Obergrenze: Robert Lewandowski und Manuel Neuer. Ich denke nicht, dass David selbst glaubt, er stünde über diesen zwei Kollegen. Zahavi denkt in anderen Dimensionen, das kann er, aber da werden wir ihm nicht folgen.“

Bayern will keine „Verrücktheiten“

Brazzo weiter: „Verrücktheiten, wie er das vielleicht aus anderen Klubs kennt, werden wir nicht machen. Und schon gar nicht in einer Zeit, in der Umsätze und Gewinne einbrechen, im Fußball wie überall im Wirtschaftsleben.“ Zahavi soll mehr als 20 Millionen Euro Jahresgehalt für Alaba fordern. Gegen Hoeneß' Aussagen setzte sich der Israeli zur Wehr, sprach gegenüber ‚Sky‘ von „schmutzigen Lügen“.

Alaba spielt seit 2008 beim Rekordmeister. Zuletzt wünschte er sich gegenüber der ‚Bild‘ „zeitnah eine Lösung“ sowie, „dass meine vertragliche Situation nicht in der Öffentlichkeit geklärt wird“. Worte die Salihamidzic trotz „Wertschätzung im Übermaß“, wohl nicht allzu ernst nahm.

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