Gladbach-Boss kündigt schnellen Reitz-Abschied an
Rocco Reitz wird Borussia Mönchengladbach im Sommer mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit den Rücken kehren. Dies bestätigt Sportdirektor Rouven Schröder.
Rocco Reitz‘ Wechsel von Borussia Mönchengladbach zu RB Leipzig nimmt immer konkretere Formen an. Die Sachsen wollen die vertraglich festgeschriebenen 25 bis 28 Millionen Euro aber nicht zahlen, den Preis in den Verhandlungen stattdessen drücken. Berichten zufolge könnten sich die Klubs letztlich auf eine Summe von 20 Millionen verständigen. Mit Reitz selbst ist sich RB bereits einig.
Auf der Pressekonferenz vor Gladbachs morgigem Spiel gegen den FC St. Pauli (20:30 Uhr) äußerte sich VfL-Sportdirektor Rouven Schröder zur Sachlage: „Wenn es eine Einigung gegeben hat, ist die zwischen Spieler und dem eventuell neuen Klub. Das ist grundsätzlich schon ein längeres Thema, dass Rocco sehr gefragt ist. Und dass sicherlich da ein Verein ist, der deutlich konkreter dort eingestiegen ist und sich den Spieler natürlich auch für das nächste Jahr wünscht.“
Gladbach-Verbleib „sehr, sehr unwahrscheinlich“
Der Funktionär betonte: „Rocco hat für uns einen eminent wichtigen Wert. Ich glaube, das müssen wir nicht immer wieder betonen. Und da geht es einfach darum, dass beide Vereine gewisse Interessen haben. Wir müssen uns auch ausrichten für die neue Spielzeit, für die Zukunft. Da ist Rocco ein wichtiger Bestandteil als der wertvollste Spieler.“
Weiter bestätigte Schröder, dass man in Gladbach fest mit einem Reitz-Abschied rechnet, in den Verhandlungen aber das bestmögliche Ergebnis herausholen möchte: „Dass der Rocco im nächsten Jahr noch bei uns ist, ist sehr, sehr unwahrscheinlich. Die Leute können aber sicher sein, dass wir maximal versuchen, für Borussia einen guten Job zu erledigen.“
Dass sich der Poker noch lange schleppt, glaubt Schröder derweil nicht: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das jetzt noch ellenlang zieht. Ich halte es für wichtig, dass es irgendwann eine Entscheidung geben muss. Wir stehen auch dafür, dass wir jetzt transparent mit den Dingen umgehen – und Entscheidungen müssen getroffen werden. Deshalb ist es sicherlich kein Thema mehr für die nächsten Wochen.“
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