Real Madrid: Kein Granit mehr – Alaba als Lösung?

Vor allem dank einer sattelfesten Abwehr gewann Real Madrid in der Vorsaison den Titel in La Liga. Doch das Bollwerk bröckelt mittlerweile stark. Spekulationen um eine Neuverpflichtung sind die Folge.

In der Real-Abwehr kriselt es
In der Real-Abwehr kriselt es ©Maxppp

25 Gegentore in 38 Spielen – mit dieser starken Bilanz stellte Real Madrid in der vergangenen Saison die beste Defensive der Primera División. Das Team von Trainer Zinedine Zidane kassierte sogar zwei Treffer weniger als der für seine sattelfeste Abwehr berühmt-berüchtigte Stadtrivale Atlético.

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In der neuen Spielzeit ist aber von einer Abwehr aus Granit nicht mehr viel übrig. In den vergangenen sieben Partien musste Keeper Thibaut Courtois (28) 14 Mal den Ball aus dem eigenen Netz holen. Am Belgier selbst lag das aber keineswegs – im Gegenteil. Courtois ist eher noch Garant dafür, dass es nicht noch häufiger im königlichen Kasten klingelte.

Militão zündet nicht

Der Schuh drückt dagegen in der Innenverteidigung, die lange das Prunkstück der Madrilenen war. Raphaël Varane wackelt. Von seinen zwei Patzern im Champions League-Achtelfinale gegen Manchester City im August hat sich der französische Weltmeister nicht erholt. Dennoch ist Varane unantastbar. Das liegt vor allem daran, dass Éder Militão, 50-Millionen-Neuzugang aus dem Vorjahr, immer noch weit hinter den Erwartungen zurückbleibt.

In Spanien wird darum eifrig diskutiert, ob Real zeitnah einen neuen Innenverteidiger an Bord holen muss. Zumal die Uhr von Kapitän Sergio Ramos im Alter von 34 Jahren auch langsam aber sicher abläuft.

Die ‚Mundo Deportivo‘ bringt David Alaba als Option ins Gespräch. Der 28-jährige Österreicher gehört zur absoluten Weltklasse und sein Vertrag beim FC Bayern läuft aus. Und dass Alaba schon seit langem von einem Engagement in Spanien träumt, ist kein Geheimnis.

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