Angst vor Spieler-Revolte: Magath in England vor dem Aus

Felix Magath sollte den FC Fulham vor dem Abstieg bewahren. Nach vier Punkten aus den ersten sechs Spielen unter seiner Regie stehen die Cottagers weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz. Seine gewöhnungsbedürftigen Methoden könnten Quälix nun den Job kosten.

Felix Magaths Methoden kommen nicht gut an in London
Felix Magaths Methoden kommen nicht gut an in London ©Maxppp

Zur Not gehen wir mit Felix Magath in die zweite Liga.“ So lautete der O-Ton beim FC Fulham, als der deutsche Trainer Mitte Februar als Feuerwehrmann nach England kam. Mittlerweile hat sich der Wind gedreht und Magath weht eine ordentliche Brise direkt ins Gesicht. Keine zwei Monate nach seinem Amtsantritt droht dem 60-Jährigen schon wieder der Rausschmiss.

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Sechsmal 90 Minuten hat Magath noch Zeit, das Ruder herumzureißen. Aktuell fehlen dem FC Fulham fünf Punkte zum rettenden Ufer, wobei West Bromwich Albion, das sich dort befindet, ein Spiel weniger ausgetragen hat. Warum es auf einmal kein Thema mehr ist, auch bei einem Abstieg an Magath festzuhalten, weiß der ‚Daily Star‘. Dem Boulevard-Blatt zufolge sind die eigenwilligen Methoden von ‚Quälix‘ schuld.

Neben der Entlassung einiger Angestellter sollen auch die Trainingsinhalte beim Team aus dem Craven Cottage nicht auf viel Zustimmung stoßen. Der Vorstand fürchtet eine Spieler-Revolte und will sich daher nach der Saison von Magath trennen – unabhängig davon, ob der Klassenerhalt gelingt oder nicht. Es scheint als habe der Ex-Coach des FC Bayern München wieder einmal die Fußbälle durch Medizinbälle ersetzt.

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