Coutinho hat ein Wunschziel | England will den Super-Samstag

Nabil Fekir gibt Fußballromantikern neue Hoffnung, Philippe Coutinho will zurück nach England und in der Premier League werden die ersten Notfallpläne für die TV-Übertragungen rausgeholt. FT mit dem täglichen Blick in die internationale Sportpresse.

Die Presseschau vom 27. März
Die Presseschau vom 27. März ©Maxppp

Fekir will bleiben

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Im vergangenen Sommer war der Wechsel von Olympique Lyon-Kapitän Nabil Fekir zu Betis Sevilla eine der größten Überraschungen. Doch der Weltmeister scheint sich in Andalusien pudelwohl zu fühlen. Wie die Lokalzeitung ‚Estadio Deportivo‘ berichtet, hat der Franzose nicht vor, die Grün-Weißen schon wieder zu verlassen. Dabei hat der Offensivspieler zuletzt unter anderem das Interesse der beiden Madrider Klubs Real und Atlético sowie das von Barça auf sich gezogen. Fekirs Engagement bei Betis kann getrost mit dem BVB-Siegel „Echte Liebe“ versehen werden: Die Andalusier werden als Zwölftplatzierter in La Liga nächstes Jahr kaum international vertreten sein.

Coutinho träumt von England

Das Schicksal von Philippe Coutinho beherrscht seit langem die katalanische Medienlandschaft. Beim FC Barcelona versucht man fieberhaft den teuersten Einkauf der Klubgeschichte mit möglichst wenig Verlust weiterzuverkaufen. Barça wird sich laut der ‚Mundo Deportivo‘ allerdings einschränken müssen. Der Brasilianer möchte weder zu Paris St. Germain noch zu Inter Mailand wechseln, sondern hat nur die Premier League im Blick. Glück für Coutinho: Zuletzt wurden gleich vier englische Interessenten mit dem 27-Jährigen in Verbindung gebracht (Tottenham Hotspur, FC Arsenal, FC Chelsea und Manchester United). Pech für Barcelona: Keiner ist an einen direkten Kauf interessiert. Die einst investierten 145 Millionen Euro verlieren immer rapider an Wert.

Super-Saturday für die Premier League?

Im Zuge der Corona-Pandemie schwimmen der Premier League massive Gelder weg. Allen voran müssen die Klubs um die noch ausstehenden TV-Einnahmen bangen. Rund 780 Millionen Euro sollten ursprünglich noch ausgeschüttet werden. Wie der ‚Daily Mirror‘ berichtet, planen die Broadcaster BT Sport und Sky Sports die berühmte „Blackout Rule“ zu kippen. Um die Einnahmen der Vereine in den unteren Spielklassen Englands nicht zu gefährden, finden seit den 60er Jahren am Samstagnachmittag keine Live-Übertragungen statt. Da die Saison der NLS-Ligen fünf bis elf bereits beendet wurde, ergibt sich die Möglichkeit, den gesamten Spieltag an einem Tag durchzuführen. Dem klassischen Super-Samstag steht somit nur noch die Aussetzung des Spielbetriebs im Wege.

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